Freitag, 11. September 2015

Das war knapp...

... und unsagbar geil!
Das zurückliegende 6h-Rennen mit dem XERXES Racing Team (X.R.T.) #169 im Rahmen des Metzeler Reinoldus Langstrecken Cups hatte es mal wieder in sich.


War der letzte Post leicht angereichert mit Frust und Unzufriedenheit, so schlägt dieser Bericht glücklicherweise in das andere Extrem aus.

Das liegt nicht einmal so sehr am Ergebnis ( hier nach zu lesen aus Sicht des Teams: Race-Story ), sondern viel mehr daran, dass es einen gleichermaßen mit Stolz und Demut erfüllt in solch einem grandiosen Team zu fahren. Mit Micha und Jürgen habe ich die Mitfahrer, die ich mir schon immer gewünscht habe. Tja und die Helfer sind schlichtweg legendär. 

Zugegeben, über das Resultat freut man sich auch heute noch, macht es schließlich die Meisterschaft um Platz 3 halbwegs spannend. Der Kampf um Platz 4 ist es definitiv. Mit Schuld daran hat das Team Arlberg Racing, die auch beim letzten Rennen hart bis zur letzten Runden um Platz 5 mit uns gekämpft haben.


Also hatte ich die Ehre und letztlich auch das Vergnügen für uns das Rennen zu beenden, immer mit dem Druck gejagt und verfolgt zu werden und das eigene Team nicht enttäuschen zu wollen.

Um es auch für Euch interessanter zu machen, verzichte ich nun auf Buchstabensalat und möchte Euch seit langer Zeit wieder ein Video zur Verfügung stellen.


Am Ende hatten wir also auch mal wieder Glück, welches uns in den letzten Rennen für bessere Ergebnisse ein wenig fehlte. 
Stichwort Glück: 
Gerade mich schien ein wenig das Glück in den letzten Rennen verlassen zu haben, bzw. der Fehlerteufel meinte mich häufiger besuchen zu müssen. Scheinbar immun gegen das Pech, lief für mich das Rennen nahezu perfekt. Motorrad funktionierte traumhaft, meine Physis spielte auch mit und in der Summe konnte ich mich zeitentechnisch auch wieder verbessern.

Hier in kleiner Bildserie, dass das Glück mit mir war, hätte auch anders ausgehen können.



Abschließend möchte ich einen Ausblick in die Rennsaison 2016 geben. Sicher ist, dass es 2016 mich im XERXES Racing Team (X.R.T.) #169 geben wird. Offen ist die Frage welche Funktion ich begleiten werde.
Nicht in diesem Zusammenhang stehend ist der Verkauf von Käthe. Unmittelbar nach dem Rennen wurde Käthe warm und mit Renn-Patina an Rene übergeben. Ich wünsche ihm viel Spaß mit der BMW, ich hatte reichlich davon. Danke Käthe für diesen letzten tollen Ritt!

Der Blick ist nun aufs letzte Cup-Rennen gerichtet. Hier wird es auch eine kleine Motorrad-Überraschung geben, auf die ich mich schon jetzt sehr freue.

Es lohnt sich also das Ende der Saison mitzuverfolgen! Bleibt am Ball, danke für Euer Interesse!

Fast vergessen:
Bedanken möchte ich mich auch bei meinem Osteopathen Matthias Hof (www.osteopathie-mhof.de), der mich schmerz- und beschwerdefrei für dieses Rennen gemacht hat. Super Sache!

Herzlichen Dank auch an Heike Schomisch für die tollen Bild-Erinnerungen an diesen Tag!

Mittwoch, 24. Juni 2015

5 Jahre und trotzdem nicht fehlerfrei

Fast auf den Tag war es soweit. Letzten Sonntag konnte ich im Rahmen des 2. Cup-Laufes 5-jähriges RLC-Jubiläum feiern. Insgesamt 15 Langstreckenrennen bis dato in denen schon Einiges erlebt wurde und auch einige Fehler, die in diesen Rennen gemacht wurden. Sei es fahrerischer oder auch organisatorischer Natur, da war schon fast alles dabei. Mit zunehmender Erfahrung sollte man also meinen, dass die Zahl der Fehler rückläufig sein sollte. Zwar ist das im Großen und Ganzen in den letzten Rennen auch der Fall gewesen, aber die Zahl auf null zu reduzieren, klappt noch immer nicht, wie sich am letzten Sonntag zeigen sollte.
Die Wechsel waren fehlerfrei!
Was war also passiert?
Zum sportlichen sei vorab schon mal gesagt, dass es trotz einiger "Böcke" doch ganz gut ausging und am Ende mit dem 9.Platz in der Gesamtwertung und dem 7.Platz in Klasse 1 recht versöhnlich war.
Aber, es hätte auch besser sein können. Nun bin ich nicht der Mensch der sich gerne und lange im "hätte, wenn und aber" aufhält. Die Art der Fehler und die Heftigkeit wurmen mich jedoch auch heute noch, haben diese nun mal ein sehr gutes Team-Ergebnis vereitelt.

Deshalb an dieser Stelle mal eine kurze Chronologie der Missgeschicke zum NICHT Nachahmen:

Wie bereits bewährt, wurde Käthe Tage zuvor von Cafe auf das bevorstehende Rennen vorbereitet. Bei all den Arbeiten waren neben Ölwechsel auch Dinge wie das Wechseln der Schaltfeder oder auch das Verbauen der Schwingenlager getätigt worden. Im Zuge dessen wurde festgestellt, dass ich schon fast ein Jahr mit einer für mein Körpergewicht viel zu weichen Feder im Federbein rumfahre. Das sollte sich ändern. Zusätzlich hatte ich das Angebot, noch am Vorabend des Rennens von einem Rennkollegen die Heckhöhe richtig einstellen zu lassen. Das geht aber nur mit einem dafür einstellbaren Federbein. Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch keins. Da Teamkollege Jürgen noch ein feines TTX-Federbein mit passender Feder über hatte, wurde der Plan geschmiedet dieses bei meiner BMW zu verbauen. Bedingt durch die Kurzfristigkeit und den Streik der Post entschieden wir uns gegen den Versand. Also musste auch noch nach der technischen Abnahme am Vorabend des Rennens verbaut werden. Gesagt getan, könnte man meinen. So ein Wechsel braucht aber Zeit, und das darauffolgende Einstellen der Heckhöhe braucht noch mehr Zeit. Das geht aber auch nur dann, wenn keine Hülse für den Zentralmontageständer im Rahmen steckt. Beschleunigend ist es auch nicht, wenn das zum Entfernen dieser Hülse erforderliche Werkzeug zuhause liegt, und nur durch Abklappern der Boxen wie ein Staubsaugervertreter aufgefunden werden kann. Ganz spät an diesem Abend konnte dann auch das erledigt werden. In der Hoffnung all diese Dinge viel früher erledigt zu haben, mussten wir feststellen, dass auch noch Kleinigkeiten wie Wechseln der Reifen und Bremsbeläge neben dem Einrichten der Box für den Folgetag erfolgen mussten. Völlig übermüdet gingen gegen 2.15 Uhr in der Früh die Lichter in der Box und kurz danach im Wohnwagen aus.
Somit ging das ganze Team übermüdet ins Rennen. Das war ein Fehler! So einen Eingriff darf man nicht vor einem Rennen machen, schon gar nicht wenn nicht die Möglichkeit zum ausreichenden Trainieren besteht. Gut war nur, dass die Veränderung vom Fahren her nicht in die falsche Richtung ging.
Die normale Hektik an einem normalen Renntag
Im Rennen selbst ging ich vor dem Hintergrund der Teamstrategie recht spät bei trockener Fahrbahn ins Rennen. Mit einem neuen Helm!
Wie dämlich kann man denn sein, sich einen neuen Helm zu kaufen und nicht vorher mal zu testen hinsichtlich Beschlagsverhalten? Schon mit leichtem Nebel habe ich die Box verlassen, darauf vertrauend, dass es mit zunehmender Geschwindigkeit mehr im Aquarium zu sehen gibt. Drei Runden Blindflug waren mir dann zu viel des Guten und mit der Sicherheit für die anderen Teilnehmer irgendwann nicht mehr zu vereinbaren. Rein in die Box, Helm wechseln, weil immer noch schneller als der Alarmstart eines Teamkollegen. So ganz ohne Vorwarnung hätte der das nicht schneller aufs Motorrad geschafft.
Danach wurde es mit Pleiten, Pech & Pannen nicht besser, wenn auch der folgende Sachverhalt dann den X-Files und weniger der eigenen Dummheit zuzuordnen ist. Nach dem Helmwechsel verweigerte der Schaltautomat seinen hoheitlichen Dienst. Seltsam war, dass auch dann unter Nutzung der Kupplung es sich sehr schwer und nur mit viel Gewalt schalten ließ. Die Sorge ums Getriebe war so groß, dass dann in letzter Konsequenz erneut die Box angesteuert wurde. Über brauchbare Rundenzeiten muss wohl an dieser Stelle nicht geschrieben werden. Noch viel seltsamer war dann, dass beim Test in der Box sowohl Schaltautomat und Getriebe tadellos funktionierten, und das sogar für den Rest des Tages.
Dritte zweifelhafte Aktion war zu späterer Zeit im Renngeschehen ein erneutes Aufsuchen der Box.
Zwischenzeitlich kam der lang erwartete Regen. Micha war mit Slicks draußen und Jürgens Motorrad war gerade frisch ebenfalls mit Slicks bereift. Ergo wurde ziemlich zügig meine BMW mit Regenreifen bestückt. Somit sollte ich an diesem Tag auch noch mein persönliches Erfolgserlebnis erhalten. Leider wurde in der Hektik beim Einbau des Hinterrades eine Speiche des Sensorringes eingedrückt, mit dem Ergebnis dass unmittelbar nach der Boxenausfahrt ABS und TC mir nicht zur Verfügung standen. Was also machen? Weiterfahren und auf die im Regen nützlichen Assistenzsysteme verzichten oder Box ansteuern und Fehler innerhalb von einer Minute beheben lassen und dann sofort weiterfahren. Ich entschied mich für Letzteres. Heute beim Schreiben dieser Zeilen bin ich mir unverändert nicht sicher, ob es die richtige Entscheidung war. Zwar konnte ich uns in diesem Turn von 13 auf 8 fahren und viel verlorene Zeit wieder gutmachen, aber es bleiben einige Fragen offen. Hätte ich auch so den Kopf frei bekommen, ohne ABS und TC? Wäre ich ggf. gestürzt? Wo wären wir am Ende gestanden ohne diesen zusätzlichen Boxenstopp.
Es lässt sich also festhalten, dass nach fünf Jahren nicht nur unverändert Fehler gemacht werden sondern auch nicht 100%ige Handlungssicherheit besteht. Ist doch jedes Rennen anders und immer wieder aufs Neue herausfordernd.

Gerne hätte ich auf die Fehler verzichtet. Aber nun gilt es die positiven Dinge daraus zu ziehen.
Von großem Wert ist die Tatsache, dass selbst an einem persönlich schwachen Tag, das von einem starken Team (welches zahlenmäßig an diesem Tag nur in Notbesetzung angetreten war) aufgefangen und getragen wird. 696 mal Danke an das XERXES Racing Team (X.R.T.), Ihr seid die Besten!
Spaß hatten wir trotzdem
Und in der Summe der Fehler führt es dazu, dass man sich aufs nächste Rennen noch mehr als eh schon freut. Neues Rennen, neues Glück und neue Chance für die #169 wieder anzugreifen!

Am 02.08.2015 geht es weiter...


Donnerstag, 21. Mai 2015

Gute Zeit mit Panther Racing

Rennstrecke und gemeinsame Zeit mit Freunden kann man nie genug haben. Und aus diesem Grund bin ich sehr dankbar, meine Rennstreckenaktivitäten neben der Teilnahme am RL-Cup im Jahr 2015 erweitern zu können.
In einem familiären, freundlichen und professionellem Umfeld gehe ich ab sofort bei Panther Racing der Tätigkeit als Instruktor nach. 

Mehr Infos über Renntrainings bei Panther Racing könnt ihr hier einholen:

Panther Racing - Rennstreckentrainings


Da nun auch bereits das erste Training hinter uns liegt, kann berichtet werden, dass es ein Tag mit Freunden, sehr gutem Wetter und reichlich Spaß an der für mich neuen Strecke in Mettet (Belgien) war. Da schmerzt es auch nicht wenn eigens für solch einen Tag SPIEGEL ans Rennmopped geschraubt werden. Super war auch, dass mich die üblichen Verdächtigen mit Micha und Cafe der treuen Seele begleitet haben. Cafe hat auf furchtbar "aktuellem" Gerät (Ducati 848) wieder Spaß an der Materie Rennstrecke gefunden und Micha führte unsere 1000km-Legende Julietta (Ducati 998) standesgemäß aus. Im Kreise der Instruktoren wurde ich gleichermaßen schnell und hilfsbereit aufgenommen. Für permanentes Lachen und gute Laune im großen Stile sorgten dann ergänzend die nicht immer ernstgemeinten Pausengespräche mit Marc#7 und Steve. Euch werde ich irgendwie auch nicht mehr los, und das ist gut so!
Bitte davon mehr und deshalb freue ich mich auch sehr auf unseren nächsten Termin am 28.08.2015.


Danke an Timo und Holger für Euer Vertrauen!



Dienstag, 21. April 2015

Ich hatte doch keine Ahnung!

"Ich hatte doch keine Ahnung!" von dieser Aussage geleitet, möchte ich meine Erlebnisse zum 1. Lauf des Metzeler Reinoldus Langstrecken Cup am 18.04.2015 wiedergeben.

Ich hatte doch keine Ahnung, wie chaotisch und frustrierend die Vorbereitung auf dieses Rennen verlaufen sollte. Angefangen hat für mich alles mit dem Sturz von Jürgen bei den 1000km von Hockenheim. Das Bauchgefühl sagte mir schon da: "Schau dich nach einem Ersatzfahrer um!"
Nein, nicht schon wieder! Nein, nicht wieder so kurzfristig. Nicht zwei Wochen vor dem ersten Cup-Lauf. Das darf doch nicht wahr sein!
Wie im vorherigen Post schon geschrieben, war mit Philipp Gengelbach glücklicherweise schnell ein Ersatzfahrer gefunden. Also ein Problem weniger. Aber dazu im Folgenden mehr, weil auch da trifft es zu, dass ich doch keine Ahnung hatte.
Können wir also einen Haken hinter die Fahrer-Frage setzen. Dieser konnte bei unseren Einsatzgeräten, genauer gesagt Käthe, nicht gesetzt werden. Selbst 24h vor Rennbeginn war meine BMW in einem nicht rennfähigen Zustand. Woran lag es also? Im Bestreben alle Moppeds des Teams optisch einheitlich zu gestalten, sollten auch auch alle Verkleidungen identisch lackiert werden. Leider gab es beim Lackierer Friktionen in der zeitgerechten Fertigstellung, so dass meine Verkleidung mit gerade so getrocknetem Lack in einer Nacht- und Nebelaktion im 200km entfernten Wächtersbach abgeholt wurde. Allerdings musste diese Strecke innerhalb von zehn Stunden aus anderen Gründen noch einmal bewältigt werden, so dass ich völlig übermüdet zu später Stund` Sachen gepackt und das Motorrad fertiggestellt habe. Letzteres hat mich alle verfügbaren Nerven gekostet. Keine Frage, als Schrauber-Gott bin ich nun wahrlich nicht auf die Welt gekommen, aber in der Nacht vor der Anreise klappten selbst die einfachsten Dinge nicht mehr. Käthe war in dieser Nacht kurz davor als verbrannter Haufen aus Alu, Stahl und Kunststoff ihr Zeitliches zu segnen und nie wieder das Tageslicht zu sehen, so verzweifelt war ich. Einzig das Wort dem Team und meinen Mitstreitern gegenüber hat dazu geführt nicht aufzugeben und einen diabolischen Tanz um eine brennende BMW S1000 RR durzuführen.

Zum Rennen selbst, fällt mir auch nur ein, dass ich doch keine Ahnung hatte.  Im Glauben auch da das "Glücksschwein" zu reiten, ging ich mit äußerst bodenständiger Erwartungshaltung an die sechs Stunden ran. Aber wenn man mal nen persönlichen Run hat, dann läuft es. Für den in Ironie ungeübten Leser gibt es hier sicherheitshalber nochmal den Hinweis, dass es sich unverändert um planke Ironie handelt. So zickte Käthe im Training, im Qualifying und natürlich auch im Rennen mit einer elektronischen Fehlermeldung rum. Dass aber die eigene Unerfahrenheit und Unwissenheit über das Einsatzgerät der problembehaftete Grund war, kam mir zu dieser Zeit nicht in den Sinn. Und man kann es sich schon denken, auch hier hatte ich doch einfach keine Ahnung!

Und dass an diesem Tag DIE positive Trendwende noch kommen sollte, war nicht vorhersehbar, nicht bevor Philipp sich aufs Motorrad setzte.
Da sagte mir dieser 22-jährige seine Teilnahme zu und vergaß dabei mitzuteilen, dass er ein außerordentliches Ausnahmetalent ist, Aber der Reihe nach. Für die Saison 2015 war und ist vieles neu im XERXES Racing Team (X.R.T). Neben neuen Helfern gibt es mit Michael und seiner flammneuen R1 eine sehr wesentliche Veränderung/Ergänzung im Team. Die Iserlohner Frohnatur sorgte mit Helfer Andre trotz der bescheidenen Vorbereitung stets für gute Laune am Vorabend und ließ somit all den Frust im Vorfeld erstmal vergessen.
Irgendwann am Vorabend zum Rennen, traf dann auch ein völlig tiefenentspannter Philipp samt Papa Micha und Freund Max ein. Schnell wurde das übliche Prozedere vollzogen und man lernte sich kennen soweit es die verbleibende Zeit am späten Abend noch zuließ.

Zeitsprung!

Wie üblich stand am Folgetag das große Happening bevor. Und um es nicht spannender zu machen als nötig, ließ Philipp bereits im Qulifying ordentlich die Kuh fliegen. Konkret gesprochen: Das XERXES Racing Team (X.R.T) stand nach Abschluss des Zeittrainings mit einer Rundenzeit von 2:05,XXX auf Startplatz 1!
Immer wieder sehr beeindruckend! Endurance rocks!
Wirklich kommentieren muss ich dies nicht. Zumal das ein absolutes Novum für das Team war und zum anderen hatte das keiner auf der Rechnung (außer wahrscheinlich Philipp selbst).
Verdienter Lohn! 
Philipp fuhr folgerichtig auch den Start fürs Team. Er kam super weg und konnte zwischen sich und die Verfolger bis zu Runde fünf einen mehr als respektablen Vorsprung rausfahren.
Auf auf und davon!
Bis dahin war das richtig geiler Budenzauber aus dem Lehrbuch. Dann passierte leider ein kleines Missgeschick, Philipp musste durch das Kiesbett und fand sich auf Platz 19 wieder. Shit happens! Also wieder angreifen, aufholen und nicht aufgeben. Ein Leitgedanke den Philipp, Michael und ich beherzigten und so wurde aus der One-Man-Show eine grundsolide Teamleistung.

Schon jetzt ein starkes Paar - Micha und seine neue R1
Micha gibt alles!
Damit waren aber nicht nur die Fahrer gemeint, sondern auch die Helfer in der Box trugen mit nahezu perfekten Wechseln und bestens vorbereiteten Motorrädern ihren Teil dazu bei. Großer Dank ans Team!
Hard working crew! Danke an ALLE Helfer!
Wir schafften es also innerhalb der sechs Stunden wieder auf Platz vier in der Gesamtwertung vorzufahren und bis zum Ende nicht wieder herzugeben.
zufriedene Gesichter
13 Meisterschaftspunkte, mit denen ich sowohl bei normalen Verhältnissen als auch bei dem Mist im Vorfeld nie gerechnet hätte. Weil ich ja keine Ahnung hatte.

Alle, wirklich alle waren mit diesem Ergebnis sehr zufrieden. Ein Tag mit solcher Vorgeschichte, den ich so schnell nicht vergessen werde.

Dass dies nicht eintritt, dafür hat unser in der Box 17 befreundetes Team RL2 Endurance Racing Team mit diesem Video gesorgt, welches ich Euch nicht vorenthalten möchte.
Fasst es doch die Besonderheit von Langstreckenrennen treffend zusammen.

video

Zu erwähnen ist noch, dass wir dieses Jahr erstmalig mit Bridgestone VO2 Slicks in das Feld der Ehre gezogen sind. Vorgeheizt mit HSR-Reifenwärmern  hat uns der Reifen mit hohem Gripniveau und beeindruckender Langlebigkeit von der ersten Runde an überzeugt.

Abschließend noch eine Sache, welche mir wirklich eine Herzensangelegenheit ist.
Philipp aka Fiep #14 muss an dieser Stelle nochmals erwähnt werden. Dieses Jahr bestreitet er seine erste Saison IDM Superstock und wird da den Unwissenden zeigen wo der Frosch die Locken hat. Da bin ich mir ziemlich sicher. Und nicht nur weil er ein pfeilschneller, teamorientierter und talentierter junger Kerl ist, sondern weil er gute Erziehung, Humor und das Herz an der richtigen Stelle hat, verdient er Forderung und Förderung. Also, wer auch immer das da draußen liest und entsprechende Mittel und Möglichkeiten hat, sollte ernsthaft über eine Unterstützung dieses hoffnungsvollen Nachwuchsfahrer nachdenken. Er wird Euch nicht enttäuschen.
"young gun"
Das nächste Rennen ist nun am 21.06.2015. Jetzt nutzen wir im Team noch die verbleibende Zeit Verbesserungspotenzial zu identifizieren und die lessons identified in lessons learned umzuwandeln. Untätig werden wir auf jeden Fall nicht sein. Wollen wir doch wieder angreifen, so viel ist sicher.

Wie es ausgeht? Ich kann es Euch nicht sagen, ich habe keine Ahnung! ;-)




Montag, 13. April 2015

Alle Jahre wieder!

Heute in einer Woche wird das XERXES Racing Team (X.R.T.) sein erstes Rennen im Rahmen des Metzeler Reinoldus Langstrecken Cup bestritten haben. Dann liegen Erkenntnisse vor, ob die im Winter ergriffenen Maßnahmen zielführend waren und wie stark die Konkurrenz tatsächlich ist. Bevor es aber soweit ist, gibt es mal wieder ein paar Updates, hat sich doch in den letzten Wochen noch einiges getan rund ums Team.
Beginnen möchte ich mit den Streiteisen.
Gott sei Dank ist Michaels R1 rechtzeitig gekommen. Seit knapp 14 Tagen wird diese auf ihren Rennstreckeneinsatz vorbereit. Einfahren, andere Fussrastenanlage, Rennverkleidung, das ganze Prozedere halt. Grundsätzlich ist das kein Problem, allerdings sind bei solch neuen Sternen am SBK-Himmel die Rennsportteile noch recht rar, so dass man sich doch sehr in Geduld üben muss. Und wenn dann die Zeit auch noch knapp ist, wird der ganze Sachverhalt dadurch nicht unproblematischer. Ähnlich verhält es sich mit meiner Käthe. Auch hier wird es wie jedes Jahr zeitlich mal wieder sehr knapp und punktgenau. So gesehen, nehme ich es doch recht gelassen, da in Last-Minute-Aktionen inzwischen Handlungssicherheit besteht. Auch optisch werden unsere Moppeds nicht alle fertiggestellt werden können, Funktion geht vor. Dieser Umstand zeigt aber eben auch, dass wir unverändert ein Amateurteam sind und eben nicht alles perfekt ist. Das macht das Ganze menschlich und sehr sympathisch. Außerdem hätten wir ja auch sonst abends im Fahrerlager außer den üblichen Rundenzeitenlügen nichts zu erzählen.
Also: Alles wird gut!

Jürgens BMW im Teamdesign
Im personellen Bereich war deutlich mehr Bewegung in den letzten Wochen. Markus hat aus persönlichen Gründen das Team verlassen. Wir bedauern das sehr und wünschen ihm bei seinen zukünftigen Rennsportaktivitäten viel Erfolg. Gerne erinnern wir uns an die zurückliegende Saison und die gemeinsame Zeit. Das ist und bleibt nicht unvergessen!
An seine Stelle ist nun Jürgen für die ganze Saison getreten. Soweit der Plan. Wären da nicht die diesjährigen 1000km von Hockenheim gewesen. Bei äußerst schwierigen Bedingungen stürzte Jürgen so schwerwiegend, dass er kommenden Samstag nicht für uns fahren kann. An dieser Stelle erstmal gute Besserung und wir freuen uns dann ab dem zweiten Cup-Lauf mit Dir voll anzugreifen.
Nun musste schnell Ersatz gefunden werden. Ganz schnell, zufällig und unkompliziert konnte mit Philipp Gengelbach unser Ersatzfahrer gefunden werden. Mit seinen 22 Jahren senkt er den Altersdurchschnitt im Team deutlich.

So, das war es erstmal. Diese Woche muss nun noch einiges erledigt werden. Bevor wir aber ins Gefecht ziehen, melden wir uns nochmal.
So viel vorab:
Wie in den vergangenen Jahren sind wir wieder in Box 17 anzutreffen. Freunde, Interessierte und Fans dürfen uns gerne besuchen und mit uns gemeinsam mitfiebern. Wir freuen uns auf Euch!

Nicht zu vergessen sind die, ohne die das alles so nicht möglich wäre. Deshalb geht schon jetzt unser Dank an:

XERXES Tools
OROSOL
HSR Reifenwärmer
FEIT
Bridgestone Deutschand
Prof Dry Lube


RL Cup 2015 - Wir greifen an!


Samstag, 15. November 2014

Ein bisl im Regen spielen...

... war am 06.07.2014 dem zweiten Lauf des diesjährigen RL-Cup auf dem Nürburgring angesagt.
Zugegeben, auch wenn es viele erfreuliche Team-Highlights dieses Jahr gab, so war dieser eine Turn an diesem Tag mein ganz spezielles und vorallem persönliches Highlight.
Nach ca. 3/4 des Rennens lagen wir auf einem guten 18.Platz. Weitere Platzierungsverbesserungen waren nur unter Mithilfe der Konkurrenz in Aussicht. Als Marc zu seinem 2. Turn raus ist, wurden bedingt durch eine trügerische Wolkendecke am Himmelszelt Regenreifen auf meine Ducati aufgezogen. Ca. 15 Minuten später sollte sich diese Entscheidung als goldrichtig erweisen, denn die ersten Tropfen fielen vom Himmel. Also war Playtime angesagt. Auf dem Asphaltband dann unterwegs regnete es zwischenzeitlich so stark, dass ich mit einem Rennabbruch rechnete. Aber dem war Gott sei Dank nicht so. Zu meiner Verwunderung trocknete es sogar noch in meinem Turn fast komplett ab. Wieder in der Box angekommen nach fast 50 Minuten auf der Strecke konnte ich an Markus auf Position sechs liegend übergeben. Zu diesem Zeit war die Strecke wieder weitestgehend abgetrocknet. Mit zeitlichem Abstand betrachtet, hat uns das Schicksal da astrein in die Karten gespielt. Schließlich kam ein für alle Beteiligten sehr zufriedenstellender achter Platz und ein Pokal heraus.
Klingt doof, aber ich hätte mir in der zurückliegenden Saison mehr Regen gewünscht.

Viel Spaß beim Zuschauen!
Die Kommentare sind natürlich nicht ernst zu nehmen...  ;-)



Was ich damals noch nicht wusste,ist der Umstand, dass es mein letztes Rennen mit "Francesca" war. Francesca ist nun in sehr guten Händen und wird artgerecht bewegt. Ich hatte viel Spaß mit der Panigale, schon allein deshalb weil es ein a) sehr zuverlässiges Motorrad war und b) meinem Fahrstil sehr entgegenkam.

Francesca, Danke für die schöne Zeit!


Für 2015 kann ich schon mal ankündigen, dass wir erneut angreifen und die kleine Erfolgsgeschichte des Teams konsequent weiterschreiben werden. Hier hat sich etwas gefunden, dass zusammengehört und von zwei Sachen maßgeblich geprägt ist:

Die Leidenschaft für den Motorradrennsport und dem Willen stetig besser zu werden.

Mehr Informationen werden in den nächsten Tagen bekannt gegeben...













Sonntag, 5. Oktober 2014

8h - und ein schönes Saisonende

Wenn man mal eine Phase hat, in der kreativ gar nix geht, springen die Freunde glücklicherweise ein. Zugegeben, in den letzten Monaten war es sehr ruhig hier, das soll sich nun aber ändern.
Um die Saison 2014 aufzuarbeiten, beginnen wir mit dem letzten Rennen. Wir, das sind zukünftig mein sehr guter Freund und Rennstrecken-Buddy Andi und ich. Die folgenden Zeilen wurden deshalb auch von Andi geschrieben und wie ich finde sind diese kurzweilig  und äußerst unterhaltsam.
Aber lest selbst:




Ein Hesse, ein Pfälzer und ein Saarländer… was wie fast jeder gute Witz beginnt ist die die Besetzung des XERXES Racing Team (X.R.T.) für das 8h Abschlussrennen des Reinoldus Langstrecken-Cup 2014 (www.rl-cup.de).
Zum diesjährigen Abschluss des RL-Cup hat sich die Organisation des Dortmunder Motorsport Club etwas besonderes einfallen lassen, statt der üblichen und geschätzten 6h Rennen am Sonntag fand in diesem Jahr ein 8h Rennen an einem Samstag statt. Dies locke neben dem regulären Startfeld zusätzlich viele starke Teilnehmer an. Kurz vor Meldeschluss war die Maximal-Teilnehmerzahl von 73 Teams erreicht. Ein Wahnsinns-Teilnehmerfeld gab ich in der Startaufstellung die Ehre.

Aber erst einmal der Reihe nach.
Nachdem wir uns bereits am Freitag Abend alle zusammen gefunden hatten, die Box bezogen, die technische Abnahme vollzogen und die Reifen mit heißen Socken bestückt hatten, ging es nach einem anschließenden kurzen Team-Umtrunk ins Bett, um fit zu sein für den nächsten Tag.

Miep miep miep… der Wecker sagt 06:45 Uhr…. Für 08:00 Uhr ist das erste Training angesetzt, zeit zum aufstehen und der Nürburgring begrüßt uns mit dem was er neben atemberaubenden Rennen am besten kann. Usselig, kalt und nass sein. Ich wäre am liebsten liegen geblieben aber da ein freundliches Teammitglied die Kabeltrommel unter Wasser setze und somit der Heizlüfter zum Schweigen gebracht wurde, blieb mir nichts anders übrig als mäßig gut gelaunt aus dem Schlafsack zu krabbeln.
Guten morgen Nürburgring! Das Fahrerlager erstreckte sich endlos, man konnte weder bis zum einen, noch zum anderen Ende sehen, dem Nebel sei dank.


So ähnlich verlief dann auch das freie Training, das zeitgleich als Quali diente. Nach kurzer Team Besprechung bei heißem Kaffee haben wir beschlossen gemeinsam nichts zu riskieren. Für später war besseres Wetter vorhergesagt. Deshalb absolvierten wir nur eine einzige, verhaltene Wertungsrunde, um uns zu qualifizieren. Da man ein Langstreckenrennen weder in der ersten Runde, noch in der ersten Stunde gewinnen kann, brachte uns auch der 70. Startplatz nicht aus der Ruhe.
Ein kurzer Blick in die Zeitentabelle zeigte aber schnell, andere Teams gingen auch auf Nummer sicher.


Anschließend wurde der auf 10:00 Uhr angesetzte Start seitens der Organisation, wegen immer dichter werdenden Nebels verschoben, was absolut richtig war.
So ist das halt beim Outdoorsport.
Leider verkürzte sich dadurch auch die Gesamtlänge des Rennens da die Ziel-Zeit um 18:00 Uhr felsenfest stand.

10:30 Uhr, der Nebel war fast vollständig  verzogen, die Strecke fast trocken, die Boxengasse öffnete zum Vorstart.
Das ein oder andere Team brachte zwar ein paar Kg Kies mit in die Startaufstellung, der von den Helfern erst aus der Verkleidung geschaufelt werden musste aber um 10:45 waren alle bereit. Let's Race!

Sagenhafter Anblick!
73 Bikes plus deren Jockeys die nach dem Start auf die erste kurve, auf einer noch immer nicht ganz trockenen Strecke, zu stürmten ist ein Bild, das sieht man nicht alle Tage. Wir wollten es ruhig angehen lassen. Markus, unser Saarländer, fuhr als besonnenster im Team folgerichtig den Start auf seiner ZX10r und machte seine Sache außerordentlich gut. Ohne Probleme absolvierte er seinen ersten Turn und  machte reichlich Plätze gut. Am Ende seines ersten Turns übergab er nach über 50 min an Rüdiger, die Pfälzer Heißdüse,
Da an diesem Tag das Transponder Wechseln etwas länger dauerte, da sich einige Teams über die Befestigungsmethoden anderer Teams (Transponderhalter vs. Klettband) offiziell beschwerten  und einen unlauteren Wettbewerbsvorteil galaktischen Ausmaßes sahen, dauerte der Transponderwechsel mit Transponderhalter in diesem Rennen ungewöhnlich lange. Die Zeit nutze Markus perfekt und gab Rüdiger während des Stopps noch 2-3 Tipps zu Gefahrenstellen auf der Strecke mit.


Rüdiger spulte seinen Turn gewohnt schnell und zuverlässig ab und übergab weiter an Marc, der völlig schmerzfrei seine erst 3 km alte Kawasaki ZX10R aus der Boxengasse schoss.  Frei nach dem Motto, aus der Kiste, auf die Piste!


Turn um Turn vergingen ohne unplanmäßige Zwischenfälle für unser Team. Die Boxenmannschaft und vor allem das Team an der Boxenmauer rund um Patrick und Michael arbeiten gewohnt sehr schnell, aufmerksam und zuverlässig. Die Fahrer lieferten konstant schnelle und gleichmäßige Runden. Das XERXES Racing Team arbeitete sich Position um Position nach vorne und war bei Rennhalbzeit auf einer 32. Position angekommen.

Ca. 2 Stunden vor Schluss witterten wir unsere Chance auf ein Ergebnis in den Top 20. Die Boxenstrategie schien nahezu perfekt zu passen und die Rundenzeiten bewegten sich weiterhin zwischen 2:11 und 2:13. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir noch den 25. Platz inne aber die Teams direkt vor uns konnten die Zeiten nicht mehr konstant mit gehen uns so holten wir Sekunde um Sekunde auf. Die Spannung stieg. Markus der seinen 3. und letzten Turn erfolgreich hinter sich brachte übergab an Rüdiger… noch 1:30h bis ins Ziel. Rüdiger holte auf seiner S1000rr weiter auf und holte aus sich alles heraus. Wir hatten flexibles Fenster von ca. 10 Min für den Boxenstopp. Rüdigers Rundenzeiten beobachtete das Boxenteam genau um bei einbrechenden Zeiten direkt reagieren zu können. Nun war die Spannung am Höhepunkt und unser Ziel war Platz 20!
Ca. 50 min vor Schluss ließen Rüdigers Zeiten minimal nach aber wir waren im Fenster und das Team beschloss Rüdiger rein zu holen. Völlig im Tunnel übersah er anscheinend das erste Signal, reagierte erst auf das zweite und sollte dann eigentlich noch eine Runde vervollständigen um in der nächsten in die Box zu kommen. Marc war bereit für seinen letzten Turn und hatte den Murmelschoner bereits auf. Rüdiger tauchte aber plötzlich schon in der direkt nächsten Runde am Ende der Boxengasse auf, Blitzschnell reagierte das Team, schob Marc aus der box und schickte ihn ab ins Rennen.
Rüdigers Schaltgestänge hatte ich gelöst und stellte im Abschnitt Hatzenbach den Dienst ein. Glück im Unglück. Wir hatten nur wenige Sekunden verloren und Marc hetzte dem Feld wieder hinterher.
Marc gab alles und fuhr in seinem letzten Turn noch seine sowohl persönlich schnellste, als auch die schnellste Runde des ganzen Teams. 2 Runden vor Schluss schob er sich vor das zu diesem Zeitpunkt auf Platz 20 platzierte Team. Geschafft!! Nun nur noch ins Ziel...
Auch das Gelang und alle im Team waren mit der Leistung sehr glücklich uns zufrieden.
Bei diesem starken Teilnehmerfeld den das 8h Rennen anzog hätten wir nicht unbedingt mit einem Platz unter den Top 20 gerechnet.

Das traditionelle  Finisher-Bier beim RL-Cup ließen sich alle Fahrer und Team-Member schmecken. Das gesagte Team war hocherfreut über die sehr gute und konstante Leistung an diesem Tag.
Vor allem konnten wir wieder sehen das zu einem erfolgreichen Langstreckenrennen nicht nur mit Marc, Rüdiger und Markus 3 schnelle Fahrer sondern auch ein gutes und eingespieltes Team rund um Michael, Patrick, Sascha, Wolfgang und Andi braucht.


Zudem ist temporäre Unterstützung wie an diesem Tag durch Jürgen und Julia immer willkommen.

Darauf wollen wir 2015 weiter aufbauen… ein Hesse, ein Pfälzer und ein Saarländer...


Ein geiles Team