Mittwoch, 17. August 2011

Showdown in Hockenheim

Vorschau:

Es ist wieder soweit:
Vom 27.-28.08.2011 greift das Moto Mittrach Racing Team aktiv ins Renngeschehen ein. Mit den  Fahrern Ralf Mittrach, Thomas Kappel, Markus Strauss, Jens Arbogast und Rüdiger Hauß geht das Team in den Klassen 3 und 6 im Rahmen der Deutschen Seriensportmeisterschaft in Hockenheim Samstags bei den Sprintrennen an den Start.
Am darauffolgenden Sonntag stellt sich das Team der Herausforderung eines Langstreckenrennens, nämlich den 500km von Hockenheim. Mit den Fahrerkombinationen Mittrach/Kappel/Omlor und Hans/Hauß/Bänsch bringt das Moto Mittrach Racing Team gleich zwei vielversprechende Teams an den Start.
Freunde des Teams oder auch Motorsportinteressierte sind herzlich eingeladen mit dem Team vor Ort mitzufiebern und sich der Faszination des Motorsports hinzugeben.

Los geht´s mit den Sprintrennen am 27.08. um 13 Uhr mit Klasse 3 und am 28.08. wird das Langstreckenrennen um 14 Uhr gestartet. Der Eintritt beträgt 8 Euro pro Person.


Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier:
Zeitplan und hier die Starterliste

Das Team freut sich über Euer zahlreiches Erscheinen und hofft auf eine erfolgreiche Veranstaltung.

Man sieht sich in Hockenheim…


Mittwoch, 25. Mai 2011

Pleiten, Pech und Eifelwetter!

12. ADAC/DMC-Reinoldus-Sprint - Nürburgring 15.05.2011


Entgegen dem bisherigen Trend verlief die Vorbereitung für dieses Rennen regelrecht planmäßig. Auch wenn drei Tage vor dem Rennen noch Kleinigkeiten an der 1098 vorgenommen werden mussten, konnten diese weitestgehend ohne Stress erledigt werden. Selbst meine neu georderte Kombi erreichte mich sogar rechtzeitig.
Rückblickend verlief die Vorbereitung viel zu gut, aber dazu später mehr.
In Sachen Teamplanung war fünf Tage vor dem Rennen noch nicht alles geklärt.
Aus den unterschiedlichsten Gründen wird das Moto Mittrach Ducati Racing Team II in 2011 nur sporadisch an den Start gehen und so musste ich mir für die Teilnahme am 12. ADAC/DMC-Reinoldus-Sprint ein Übergangsteam suchen.
Dank Zufall und moderner Medien (racing4fun.de) suchten die mir völlig fremden Racer Dirk und Basti genau für diesen Termin einen dritten Fahrer. Nach ein paar Mails und einem Telefonat waren wir uns schnell einig, dass wir Sonntags gemeinsam als Team an den Start gehen. Da mir Cafe im Vorfeld bereits seine Hilfe zusagte, hatte ich ein richtig gutes Gefühl für dieses 6h-Rennen.

Wir fassen zusammen:
Mal abgesehen von den durchwachsenen Wetterprognosen waren also die Rahmenbedingungen nahezu perfekt!

Samstag abends am Nürburgring mit Sack und Pack angekommen verlief der Bezug des Fahrerlagers erwartungsgemäß dank der Dosentreiber eher suboptimal.
Halb so wild wenn man sich darauf einrichtet. So nutzte ich zuvor die Gelegenheit und schaute mir das Ring-Werk und das Eifeldorf in Ruhe an und belohnte mich abschließend mit einem “Sub des Tages“. J Auch deshalb war ich wohl beim Kampf um die Plätze vor der Box so tiefenentspannt.

Nach Dokumenten- und technischer Abnahme sowie dem festetablierten Verspeisen von Grillgut fielen die Augen an diesem Abend auch recht schnell zu.
Da dieses mal auch unser heißgeliebter Wohnwagen mit zur Rennstrecke durfte, war die Saison nun endgültig eingeläutet. Darauf hatte sich insbesondere Franzi sehr gefreut, was auch daran ersichtlich wurde, dass sie am nächsten Morgen das Bettzeug etwas länger als sonst umarmte.
Heiß wie Frittenfett hatte ich anders als Franzi mit dem Aufstehen keine Probleme.
Beim Verlassen des Wohnwagens und einem Blick in Richtung Unendlichkeit war sehr schnell klar, dass einsetzender Regen nur eine Frage der Zeit war. Der Gedanke war noch nicht wirklich fertig gedacht, öffneten sich auch schon die Himmelsschleusen und überdeckten das Feld der Ehre mit dem von mir so ungeliebten Nass. Egal, ich war gut vorbereitet und wollte einfach nur fahren.

                         "Ich habe bei diesen Bedingungen keine Freude am Fahren!"


Pünktlich traf Cafe noch vor Beginn des ersten Trainings ein, um stressfrei für mich den Regenradsatz aufzuziehen.
Da Cafe, ja fast schon wie üblich, nicht nur die Aufgabe des Teamchefs, Technikers sondern auch des Mentalcoaches wahrnahm, gab er mir noch folgende warme Worte mit auf den Weg: “Mach langsam, gewöhn Dich an die Bedingungen und lass die Kiste heil!“
Ok, also TC auf Level 8 gestellt (hab ich schon erwähnt, dass es sich hier um den Schwuchtelmodus handelt?!), ersten Gang eingelegt, die Drosselklappen etwas geöffnet und Kupplung etwas kommen lassen. Was aber sämtliche Sinne in der Summe dann vernommen haben, passte nicht so recht in das gewohnte Bild. Ich versuche es mal so zu beschreiben: Klack (eingelegter Gang), möööööhhhhhh (erhöhte Drehzahl, auch passend zur Gasstellung und gelöster Kupplungshand) möööööööööööööööööhhhhhhhhh (noch viel höhere Drehzahl und plötzlich nicht mehr passend zur Gashand), ein Bocken und ein Schütteln und schlagartig setzte die Erinnerung ein und verdeutlichte mir sehr direkt Lektion 1 aus  Kapitel 1 “Fahren im Regen“

Bei Farbe und Nässe auf dem Asphalt, aufpassen Du musst, kleiner Racer!

Gott sei Dank musste ich nicht das Kapitel “Schande und Gelächter im Fahrerlager aus dem Weg gehen leicht gemacht“ aufschlagen und konnte mit einem Great Save die Boxengasse verlassen. Glück gehört halt auch dazu.

Da Dirk und Basti noch auf Regenreifen umrüsten mussten, konnte ich mich ganze 30 Minuten mit den für mich nicht ganz einfachen Bedingungen anfreunden. Aber danach blieb ernüchternd die Erkenntnis, dass sich manche Dinge wohl nie ändern. Nasse Strecke und ich auf einem Motorrad, das ist wie Honda Goldwing und sportliches Fahren. Es passt einfach nicht zusammen.
Blieb also nur die Hoffnung, dass Basti und Dirk begnadetere Racer im Regen sind.
Für die Quali bei unveränderten Streckenbedingungen hatten wir uns folgende Taktik ausgedacht: 1. Schneller sein als die anderen und 2. mich nicht fahren lassen.
Sollte also mit 2. das erste Ziel sichergestellt sein. Die Quali kam dann aber schneller als uns (vor allem mir) lieb war und zwang mich doch zumindest drei bis vier gewertete Runden in den Asphalt zu “hämmern“. So wurde zumindest das Erfüllen der Wettbewerbsbestimmungen  sicher gestellt.
Nach vier Runden war ich erlöst und konnte den Transponder an Dirk übergeben.
Dass Dirk dann zum ersten Mal auf einer Rennstrecke im Regen fuhr, wusste ich nicht und konnte es auch beim Blick auf den Zeitenmonitor auch nicht wirklich glauben. So schaffte er es doch tatsächlich uns mit einer 2:28,xxx auf Startplatz 2 zu fahren. Unfassbar!
Wir halten also fest:
Talent wird vom lieben Herrgott nicht gleichmäßig verteilt. L Hauptsache es fährt mit mir im Team.
Entsprechend des Startplatzes machte sich Euphorie in unseren Reihen breit.
Irgendwie kam mir das alles sehr bekannt vor. So etwas ähnliches hatte ich bereits am 04.07.10 erlebt. Und man kann daraus ja fast schon eine Bauernregel formulieren.

Merke:
Wenn Du stehst auf einem guten Startplatz am Morgen, wird es ein Tag voller Sorgen!

Zu viel verraten will ich an dieser Stelle nicht, aber in meinem Falle scheint diese Bauernregel amtlich zu sein.

                                           "Da war die Welt noch in Ordnung!"

So folgte der Start. Für uns ging Basti als erster ins Rennen. Aus welchen Gründen auch immer schaffte Basti es nicht seine Knochen beim Le-Mans-Start zu koordinieren und legte milde gesagt keinen Bilderbuchstart hin. Auf Platz 14 musste er sich einreihen nach dem Start. Mit dem Bestreben uns schnellstmöglich wieder in die vorderen Ränge zu fahren, spannte er heftigst das Kabel. Ich freute mich schon darauf am Zeitenmonitor seine Aufholjagd verfolgen zu können. Leider kam er meinem Wunsch nicht nach und stand in Runde 3 vor unserer Box. Nach einem Haftungsabriss zwischen Asphalt und dem schwarzem runden Gummi musste er die Verbindung zu seiner Suzuki unterbrechen. Glücklicherweise konnte er aus eigener Kraft mit der Gixxer die Box ansteuern und Dirk folgerichtig aufs nasse Asphaltband entsenden. Okay, das war ja noch kein Beinbruch, es war zu diesem Zeitpunkt noch immer ein vernünftiges Ergebnis möglich. Weitere drei Runden später aber stand auch Dirk in der Box und ich musste meine Einschätzung so ganz langsam neu überdenken. Wieder auf Slicks bereift, wurde es dann ein bisl hektisch, da es noch auf abtrocknender Strecke zu nass für Slicks war und Cafe die 1098 wieder auf Regenreifen zurückrüsten musste. Diese Prozedur sollte sich an diesem Tag noch einige Male wiederholen. Zwischenzeitlich habe ich darüber nachgedacht, ob ich Cafe nicht bei “Wetten dass...“ anmelden soll. 10maliges Wechseln der Räder an einer Ducati 1098 in 15 Minuten. Nach diesem Tage habe ich keinen Zweifel an seinem Wettsieg.

"Cafe wie immer beim Rödeln! Franzi überzeugt sich davon, dass da ja auch keine Hülse vergessen wird."


Also ab auf die Piste bei den doch so sehr geliebten Bedingungen. Ich hasse nassen Aspahlt!
Da die Strecke zunehmend abtrocknete, blieb mir nichts anderes übrig und zerstörte meine krachneuen Regenreifen.
                                                 "Sehr teures Bild!
                               Weiches Gummi auf trockener Straße"

Mangelnde Opferbereitschaft kann man mir nicht vorwerfen. Schließlich benötigten Dirk und Basti Zeit um ihre Motorräder wieder fit zu machen.
Als dann die Strecke komplett trocken war, entschied ich mich zur Rückkehr in die Box verbunden mit der Hoffnung, dass zumindest einer von den beiden “ready to race“ ist. Ein paar wenige Minuten vergingen dann doch, bis Basti mit reparierten Bike wieder auf die Rundenhatz ging. Von dieser Absicht war jedoch die Krümmeranlage seiner GSX-R nicht überzeugt. Diese löste sich und führte Basti zweimal wieder in die Box. Gutes Ergebnis Ade, trotz sehr guter Rundenzeiten von Basti!
Da das Krümmerproblem nicht in der Kürze gelöst werden konnte, war Dirk nun wieder an der Reihe. Mit ebenfalls sehr guten Rundenzeiten keimte zumindest in mir wieder die Hoffnung auf. Da es zu diesem Zeitpunkt trocken war, fuhr er 12er bzw. 13er Zeiten. Wow, er kann es also nicht nur im Regen. Mein tiefer Respekt war generell den beiden sicher.
Nachdem Basti`s Krümmerproblem behoben wurde und es wieder regnete, sollte Basti das Rennen nun endgültig zur positiven Wende bringen.  
Alles wurde für eine Transponderübergabe vorbereitet, nur Dirk fehlte hierzu noch.
Es regnete im stärker und nachdem Dirk nicht mehr an der Boxenmauer mit seiner slickbereiften Fireblade vorbeikam, war schnell klar, dass die Trendwende nun doch nicht mehr stattfindet.
Erneut ein Sturz! Und diesmal nachhaltig.

                                      "Da hilft auch keine Tape mehr!"

Mit der Gewissheit, dass Dirk nach seinem Sturz unversehrt war, wurde schnell bei der Rennleitung ein neuer Transponder organisiert.
Basti ging dann wie geplant mit Regenreifen raus. Und rückblickend wundert es mich nicht, dass die Strecke dann wieder abtrocknete. Nach zwischenzeitlich montierten Slicks, oder waren es doch Regenreifen, bei dem vielen Hin und Her kommt man zwangsläufig durcheinander, ging ich erstmalig an dem Tag auf Slicks raus.
Ab diesem Zeitpunkt stellte sich zumindest der individuelle Spaß ein. Ich fuhr wieder 16er Zeiten, endlich! Und da war noch Luft...

                                                 "So macht`s Laune!"

Das folgende Geschehen ist dann auch recht schnell erzählt. Das Wetter hielt, Basti und ich wechselten und uns noch ein paar Male ab und ich durfte dann das Rennen für uns als 41.er beenden.
In der Summe ein sehr ernüchternder Renntag.

Unabhängig davon, es war eine gute und wertvolle Erfahrung auch mal mit einem anderen Team zu fahren. Basti und Dirk haben richtig viel Potential und stehen nach meiner Bewertung kurz vor einem Pokal. Ich wünsch Euch hierfür viel Erfolg!
Einen weiteren Pokal konnten Ralf, Hagen und erstmalig auch Thomas einfahren.
Für die drei lief alles rund. Das Moto Mittrach Ducati Racing Team I belegte an diesem Tag in der Gesamtwertung den 2. und in der Klassenwertung den 1. Platz. Glückwunsch!

Inzwischen habe ich keinen Schimmer mehr wie ich meinen Dank Cafe gegenüber zum Ausdruck bringen soll. Cafe zeichnet sich zunehmend als unentbehrliche Stütze und einzige Konstante in meiner Rennsaison 2011 ab. Danke alter Mann!

Gutes Stichwort: Saison 2011
Idealer Zeitpunkt für eine Momentaufnahme. So Recht verläuft die Saison nicht wie geplant. Das liegt nicht an dem was war, sondern vielmehr an dem was da noch kommen wird oder auch nicht.
Durch das fehlende Team für die Langstreckenrennen, berufsbedingt, und auch durch die häuslichen Verpflichtungen sind einige Termine äußerst fraglich. So fraglich, dass ich einen ernsthaften Abbruch der Saison 2011 in Erwägung gezogen habe.


Und dann habe ich mich wieder erinnert:

Wir haben nur ein Leben!
Die Saison 2011 geht weiter... 

Dienstag, 10. Mai 2011

Nummer 5 lebt!

4.30 Uhr! Der Wecker klingelt und holt mich aus dem Tiefschlaf. Eine Stimme aus dem Dunkeln neben mir sagt: "Du bist wahnsinnig! Macht das überhapt Spaß?" Mit dem Gefühl den ganzen gestrigen Tag auf dem Fussballplatz verbracht zu haben, mache ich mich schlaftrunken durch all die Umzugskartons ins Bad. Das Licht zaubert einen nicht tageslichtauglichen männlichen Körper in den Badspiegel. "Verdammt, was mach ich da gerade?"
Naja ich bringe mich langsam in einen menschenähnlichen Zustand in dem Wissen heute auf dem Nürburgring zu fahren. Ich fahre heute zum Nürburgring?! Ich fahre heute mit meiner 1098 zum Nürburgring. Nein, ich fahre heute mit meiner 1098 bei besten Wetterbedingungen zum Nürburgring! Geil, Geil, Geil!
Schwere Beine, schmerzende Hände und fiese Müdigkeit sind nahezu vergessen. Die Strapazen des Vortages (Teilnahme an den 1000km) sind schlagartig verschwunden. Wie ein junger Gott, gebe ich meiner Holden noch einen "Schlaf-schön-weiter-Kuss", schwinge mich in mein bereits geladenes Auto und steuere die Adresse von meinem Kumpel Ralf an. Dort angekommen, lade ich schnell mein Geraffel in seinen Bus, meine heute zu testende Bella wartet schon sehnsüchtig auf ihren ersten Einsatz in 2011 darin. Fix trinken Ralf und ich noch einen Kaffee und setzen uns Richtung Eifel in Marsch. Die Fahrt vergeht wie im Flug, zumindest für mich. Geduldig hört sich Ralf meine Heldengeschichten von gestern an und gibt mir das Gefühl ein begnadeter Rennfahrer zu sein. Und das auch noch morgens um fünf. Ich bewundere seine Leidensfähigkeit und rückblickend tat er mir auch ein bisl Leid.
Verglichen mit dem Vorjahr finden wir auf dem Nürburgring angekommen nahezu perfekte Bedingungen (mal abgesehen vom Blütenstaub, aber irgendetwas ist ja auch immer!) vor. Schnell wird der Bus ausgeladen und der Papierkram bei dem Org-Personal vom PS-Racecamp erledigt. Dort wird mir von der netten Dame der Annmeldung ein wohl sehr bescheuertes Lachen ins Gesicht gezeichnet. So wörtlich von Ihr: "Wir haben Dich in die zweitschnellste Gruppe gepackt. Ist wahrscheinlich das erste Mal dieses Jahr für Dich auf der Rennstrecke. Fang erstmal wieder langsam an!" In meinem Kopf kommt mein Atze-Schröder-Gen zum Vorschein und ich antworte:" Hömma, Mädchen! Ich bin gestern den ganzen Tag im Kreis gefahren, wie steh ich jetzt vor den Kumpels da?!" Alles Aufblustern hilft nix. "Ist doch zu Deiner Sicherheit!" sprichts und drückt mir die Startnummer in die Hand.
Schon auf dem Weg zur technischen Abnahme spüre ich hautnah 10 Jahre Entwicklungsarbeit. Nach dem Wiederaufbau meine ersten Meter mit der Duc in 2011 lassen das gestrige Streiteisen komplett vergessen. Euphorisch mit dem "Erfolg" vom Vortag im Kopf spüre ich, dass diese Saison alles möglich ist. So leicht, so kraftvoll und so direkt bewegt sich die Diva, durchs Fahrerlager. Biaggi, Melandri und Checa wo seid Ihr. Eure Tage sind gezählt!


Werksmaterial ist Schrott im Vergleich. Zu diesem Zeitpunkt noch unlackiert ist sie meine Weggefährtin durch die Saison 2011. Allerdings hat sie noch einen eigenen Post, welcher später folgt, verdient

Zurück am Bus angekommen, sind auch Babsi und Kappel inzwischen da.
Viel Zeit vergeht nicht und ich schaue neidvoll Ralf und Kappel hinterher wie sie sich auf den Weg ihrer ersten Runden machen.
Endlich, ich bin dran! Boxengasse raus und ab auf den gut beakannten Nürburgring. Entspanntes Einrollen in den ersten Runden und die Erkenntnis, dass die Duc zu viel PS (für mich) hat und viel zu leicht für diese Leistung ist. Mist, das sündhaft teure Tuning zeigt Wirkung.
Irgendwie überfordert mich mein Moto-Gp-Bike. Ich bin verwirrt. Habe die Duc viel fahrbarer in Erinnerung. Nach Turn 3 schildere ich Ralf von meinem Problem und schiebe es auf die neuen Pirelli-Slicks, das schlecht eingestellte Fahrwerk und die merkwürdige Gasannahme. Genau betrachtet hilft mir Ralf und bringt es auf den Punkt: "Regel die Traktionskontrolle runter und gib endlich Gas! Du fährst ja noch die Schlappen kalt!" Das ist der analytische Hinweis den ich gerade benötigt habe. Aha, daher kommt also das "Verschlucken" am Kurvenscheitelpunkt. Unglaublich so ne Traktionskontrolle.
Manchmal benötigt man doch einen ehrlich und gut gemeinten Arschtritt. Von da an klappts. Ich fühle mich pudelwohl auf der Ducati und komme Stück für Stück an meine alte Nürburgring-Performance ran.
Dieses Jahr besteht eindeutig Verbesserungspotential, ganz ehrlich. Leider vergeht dieser Tag viel zu schnell.
Ist aber auch besser so. Meine linke Hand ist kaum noch in der Lage die "Muckibude" namens Kupplungshebel zu betätigen.

Die Mädels haben heute viel Spass gemacht. Und die schönsten Moppeds waren sie sowieso!

Schnell sind die Sachen verpackt. Nach der Reichung einer Tasse Bier zum Schluss, bin ich mir sicher, dass Babsi später in Rom hierfür heilig gesprochen wird. Das zur Mittagspause servierte Grillgut wird sicherlich positiv mit in die Waagschale geworfen. Babsi, Ralf und Kappel, you made my day perfect!

Fazit:
TC funktioniert.
I love Zweizylinder!
Die Duc braucht es schnell, wild und hart! Die Sau!
Ich muss an meiner Fitness arbeiten.
Zuversichtlich kann die Saison angeganen werden.
Ich bin müde und brauche Schlaf!


15.05.2011 Ich warte auf Dich...

Donnerstag, 5. Mai 2011

Old meets young...

... oder die Geschichte von einem Saarländer, einem Franken und einem Pfälzer!

Trotz ungeplanten Wendungen und schweisstreibenden Hürden sollte sie dieses Jahr gelingen, die Teilnahme an den 1000km von Hockenheim. Grund genug um von dieser nahezu unbeschreiblichen Veranstaltung mit etwas zeitlichem Verzug zu berichten.

Zur Vorgeschichte:
Nachdem Wolfgang aka (für die älteren Leser: aka= also known as) Cafe436 im Februar operiert werden  musste, stand für ihn fest, dass dieses Jahr eine Teilnahme an den 1000km nicht möglich war. Da Cafe wusste, dass es schon seit längerem ein von mir großer Wunsch war an dieser Veranstaltung teilzunehmen, stellte er die Verbindung zu Klaus Bänsch her. Mit Klaus nahm Cafe bereits in 2010 an den 1000km teil, jedoch konnten die beiden aufgrund eines technischen Defektes nicht in der Sonderprüfung an den Start gehen. Hier war also noch eine Rechnung offen. Nach ein paar Telefonaten beschlossen Klaus und ich uns vor den 1000km zu treffen, um a) zu prüfen ob die Chemie zwischen uns beiden passt und b) alles zu organisierende für die 1000km zu besprechen. Ja, ich bin mir bewusst, dass sich die hier zuletztgeschriebenen Zeilen wie eine Lovestory lesen, aber ich kann alle Leser beruhigen: In diesem Bericht geht es um knallharten Motorsport, wenn auch mit Happy End. Aber dazu später mehr...
Back to topic:
Bei unserem Treffen erklärte sich auch Cafe bereit uns mit Rat und Tat zu unterstützen. Kurzer Hand wurde Cafe somit auch zum offiziellen Teamchef unseres Teams mit dem Namen Cafe436 Racing Team (oh welch Wunder, das waren wir Cafe einfach schuldig) ernannt. Als dann im Rahmen dieses Gespräches unser Sportgerät feststand, war ich mir zwischenzeitlich nicht mehr sicher, ob wir gerade die Teilnahme an den 1000km von Hockenheim oder an den Biker Classics planten. Das war zum einen wie schon geschrieben durch das vorgesehene Motorrad (97er Suzuki TL 1000S) aber auch durch die zwei mir gegenübersitzenden Untoten bedingt. Zwischen Cafe, Klaus und mir bestanden gefühlte 45 Jahre Altersunterschied. Aber die Frage, ob Klaus und Cafe gemeinsam mit Johannes Heesters zur Grundschule gingen, verkniff ich mir aus Respekt vor dem Alter dann doch.
Also vereinbarten wir an diesem Abend noch alle weiteren logistsichen Maßnahmen. So musste die Susi noch bei Klaus (wer hätte gedacht, dass Wüstenrot am anderen Ende dieser Erde liegt) abgeholt werden und durch Cafe technisch wieder fit gemacht werden. Bei dem Motorrad hatte ich ja keine Zweifel bzgl- der Fitness, aber bei Klaus...
So, genug gelästert!
Dass besondere Zeiten besondere Maßnahmen erfordern, wurde mir wieder besonders zwei Wochen vor den 1000km aufgezeigt. Inmitten unserer Umzugs- und Renovierungsarbeiten musste ich Franzi etwas häufig mit den erforderlichen Arbeiten alleine lassen. Denn auch meine Ducati musste noch nach dem Wiederaufbau bis zum 24.04.11 (ein Tag nach den 1000km) fertiggestellt werden, da hier im Rahmen des PS-Racecamp auf dem Nürburgring das erst Roll-Out stattfinden sollte. Aber dazu mehr in einem noch folgenden Blog.
Woran es letztendlich lag, kann ich bis heute nicht abschließend feststellen. Vermutlich habe ich die anfallenden Arbeiten bei einem Umzug mit kleiner Hausrenovierung unterschätzt. Somit ging mein von langer Hand ausgearbeiteter Plan in puncto Saisonvorbereitung auf jeden Fall kräftig in die Hose. Ziel war es, meine Duc so rechtzeitig fitzumachen, so dass ich damit am letzten Montagstraining noch vor den 1000km teilnehmen kann. Dies hätte den charmanten Vorteil gehabt, dass ich zumindest auch in Vorbereitung für den Ostersamstag zumindest ein paar Kilometer auf der Rennstrecke nach dem langen Winter abgespult hätte. Hätte, wenn und aber das Ergebnis der Siegerehrung war letztendlich, dass dies natürlich nicht klappte und ich erst bei den 1000km meine ersten Runden auf der Rennstrecke in 2011 unter die Räder nehmen sollte.
Aber auch dieser Plan war zwei Tage vor technischer Abnahme in geringfügiger Gefahr. Was war passiert? Ein am Boden zerstörter Cafe rief mich an, erzählte mir etwas von technischen Dingen, die ich nicht wirklich verstand.
Diese "technischen Dinge" führten aber dazu, dass 72 Stunden vor dem Rennen der Einsatz auf der Suzuki mit großen Fragezeichen versehen war. Das verstand ich dann doch. Schnell wurde nach Lösungen gesucht. Wie krank und verzweifelt man sein kann, zeigten unseren Lösungsansätze. Eine davon war, die 1000km mit meiner frisch aufgebauten und ungetesteten 1098 zu bestreiten. Das zeigt schon sehr deutlich das Ausmaß unserer Verzweiflung. Dies gipfelte sich dann aber darin, dass wir sogar bereit gewesen wären, dieses ehrwürdige Rennen mit einem Vierzylinder, und jetzt festhalten, einer BMW S 1000 RR zu fahren. Kann man dem Abgrund eigentlich noch näher kommen? :-)  Spass beiseite, dies wäre natürlich eine wahre Luxuslösung gewesen, aber unser Ziel war es in Klasse 4 an den Start zu gehen. Umso mehr freute es mich dann auch und insbesondere für Cafe und seine Bemühungen, dass Donnerstags pünktlich zum Highnoon der erlösende Anruf kam: " Hier Wolfgang, Suzuki wieder fit, alles wird gut! Wir sehen uns morgen am Ring!"

Ja geradezu mit seherischen Fähigkeiten bestückt, kam es wie von Cafe prophezeit. Klaus, Margit, Cafe und ich trafen am Hockenheimring ein, bereiteten uns mit von der Flamme geküssten Leckereien auf den Kraftakt am Folgetag vor. Trotz gutem Zureden und Geschichten aus dem Krieg (diese waren sehr glaubwürdig, bedingt durch das biblische Alter von Klaus und Cafe) hatte ich schon einen Tag vor dem Rennen die Hosen gestrichen voll. Zu groß waren die Selbstzweifel und zu formatfüllend war das Kopfkino.
Für einen Rückzieher war es zu diesem Zeitpunkt definitiv zu spät.
Noch eine Anmerkung zur technischen Abnahme: Wie hoffnungslos wir mit der Suzuki verloren waren (so dachte ich zumindest zu diesem Zeitpunkt und wurde später eines besseren belehrt), zeigte mir die technische Abnahme sehr deutlich. Diese dauerte nämlich verglichen mit anderen Mitstreitern nicht sehr lange. Der Mann von der Abnahme zeigte kein rießiges Interesse an unserem Sportgerät. Vielmehr drückte sein Blick aufs Motorrad eine Form des Mitleids aus. Getreu dem Motto: "Und selbst wenn Ihr einen Turbo verbaut habt, damit ist kein Blumenstrauss zu gewinnen! Immer die ewig Gestrigen!"

Während Cafe unser Teamchef (der harte Hund) mit Margit, seinem Lieblings- und Nummer1-Fahrer Klaus und seinem anderen Liebling namens Vino Rosso den Abend ausklingen ließ, nutzte ich den Komfort des Heimspiels und schlief zuhause bei meinen Eltern.


Posierliche, liebenswerte aber alte Wesen beim "Abfeiern"


Nach einem gefühlten Schlaf von ca. 10 Minuten war er da, der große Tag. Endlich sollte es soweit sein!

Noch sehr gut in Erinnerung ist mir die Stimmung und Spannung des Fahrerlagers an diesem Morgen. Dies lässt sich kaum in Worte fassen und muss einfach selbst erlebt werden. Wie habe ich das vermisst.

Gut gestärkt und mit guter Laune ließ das erste Aha-Erlebnis nicht lange auf sich warten. Sch..... war die Kombi eng. Ein wohl bekanntes Phänomen nach dem Winter!

Da die Partygemeinde des Teams noch etwas Zeit benötigte, suchte ich alleine die Box und die Suzuki auf.
Da stand sie nun, als wollte sie mir sagen: "Ich mach Dich fertig!"




Dieses Bild zeigt sehr deutlich, dass die Suzuki ihre Androhung wahr gemacht hat!

Ab dann, ging alles ganz schnell. Beginn der Dauerprüfung, ich war Startfahrer und schon befand ich mich auf diesem museumsreifen Konstrukt. Wer noch nie eine TL 1000S gefahren ist, muss es sich wie das Reiten einer Couch mit zwei Zylindern vorstellen. Es hat nur wenige Runden benötigt und schon stellte sich der Spass mit diesem Dino ein. So nahm dann auch alles seinen Lauf, wir spulten Turn für Turn ab, bis es dann doch ein bisl Aufregung gab. Auf einmal stand Klaus vor der Box mit etwas schiefen Zügeln in der Hand und gab so etwas zu verstehen wie: "Ich bin gestürzt! Die Reifen sind nicht mehr ganz frisch!"


Klaus staunt über sein Werk der Zerstörung.

Schnell wurden durch Thomas und Cafe die beschädigten Teile ausgetauscht. Der Schleifer namens Cafe gab mir dann zu verstehen, dass ich wieder an der Reihe bin. Er muss mir meine Zweifel angesehen habe, da er mir mit auf den Weg gab: "Mach Dir keinen Kopf wegen der Reifen, wir holen Dich dann rein wenn alles für den Reifenwechsel vorbereitet ist!". Also machte sich Schisser Nr.1 raus auf die Strecke und zweifelte von da an stark an der Haftungsfähigkeit der Pneus mit der Konsequenz, dass der Gasgriff bis zum ausstehenden Reifenwechsel nur noch zärtliche Streicheleinheiten genießen durfte.


Ja ja, mit den jungen Fahrern kann man es machen. Die müssen so lange im Kreis fahren bis sie fast vom Motorrad fallen während die feinen Herren auf dem Boden ruhen oder sich mal zur Mittagszeit die Kante geben. Frechheit!

Klaus: "Du Schisser gib endlich Gas! Das konnte ich schon 1921 besser. Damals als die Gummistiefel noch aus Holz waren!"


Nach dem Wechsel der Reifen und Bremsbeläge setzte sich die Dauerprüfung recht unspektakulär für unser Team fort. Viele, viele Runden später war es dann Klaus der das Soll der DP erfüllte.
Zufriedenheit machte sich in unserem Kreis berechtigter Weise breit. Das Minimalziel wurde damit erfüllt.  Die Vorbereitungen für die Sonderprüfung brachten Cafe und Thomas auf Temperatur und auch bei mir stieg die Anspannung nachweislich.


Der Spaß ging uns nie verloren!

Als ruhender Pol war Klaus unser Startfahrer. Aber ganz so war es dann doch nicht. In Klaus muss wohl eine loderndes Feuer entfacht worden sein, da er schon beim Start der 750er Klasse (Wellenstart, erst die 750er und dann Klasse 4) gen Motorrad rennen wollte. Klaus brannte lichterloh. Aber nicht nur vor dem Start sondern auch im Rennen fackelte er nicht lang und zog beherzt am Kabel. Gestartet von Startplatz 10 kam er bereits nach der ersten Runde als Sechster über die Start- und Zielgerade. Diese Position konnte er auch bis zur Übergabe an mich halten. Hierbei kam ich mir vor wie der Depp der Nation, da ich es doch tatsächlich schaffte den Kill-Schalter bei der Übernahme des Motorrades zu betätigen. Mit diesem sagenhaft dummen Gefühl sollte ich dann meinen Teil der SP beginnen. Doch dieses Gefühl sollte nicht lange währen. Was dann folgte war einfach nur (mit dem Wortschatz meiner Generation)  GEIL! Einbiegen ins Motodrom, auf die Sachs-Kurve zuhämmern und realisieren, dass da gefühlte 13 Millionen Menschen auf den Rängen jubelten und die Freude am Motorsport zelebrierten. Hammermäßig! Da das Wetter an diesem Tag ja geradezu sommerlich war, liege ich mit meiner Einschätzung von fast 13 Millionen Zuschauern gar nicht so falsch! :-)
Zurück zum Rennen:
Bei schwach einsetzendem Regen kam auch bei mir das andere Wesen wieder durch. Ich, die Regenschwuchtel. Doch wie durch ein Wunder, realisierte ich, dass doch tatsächlich auch die anderen Mitstreiter mit diesen Bedingungen zu kämpfen hatten. Und das unglaubliche daran ist, plötzlich stellte sich das Fallen der Regentropfen ein und der Herrgott stellte damit seine Sympathie für den Motorsport unter Beweis. Leider musste ich in der Phase der unklaren Wetterlage eine 1098 an mir vorbeilassen. Gepackt an meiner Ehre, sah ich dann diese Kuh vor mir. Und noch viel besser, ich kam immer näher, so dass ich dieses Ross und seinen Reiter in der vorletzten Runde eingangs Motodrom vollstrecken konnte.
Der weitere Blick nach vorne versprach leider keine Platzierungsverbesserung mehr. Somit blieb mir nur noch das sichere "Heimfahren" der Position Sechs. Rückblickend habe ich diese zwei Runden nur noch in Slow-Motion in Erinnerung und mit dem Abwinken durch die schwarz-weiss-karierte Flagge machte das Team das wahr, was viele bezweifelt hatten. Der herzliche Empfang nach dem Abstellen der Suzuki im Parc Fermè durch das Team und die Eltern sorgte für ein wahrhaft gutes und zufriedenes Gefühl. Davon kann man gar nicht genug bekommen.

Diese Gefühl wurde auch nicht mehr durch die berechtigten 330 Strafsekunden aus der DP getrübt. Das hatte zwar zur Folge, dass wir unter Berücksichtigung der Zeitaddition "nur" Neunter und nicht Sechster wurden.
Die Überraschung über diese Zeitstrafe war zwar groß, hinderte uns aber nicht daran, diesen mehr als erfolgreichen Tag zu feiern.
Was nimmt man nach solch einem Tag für sich mit? Neben der erneuten Bestätigung, dass Motorsport eben doch auch Teamsport ist, bleibt aber auch das Gefühl der Demut. Demut im Bezug darauf, diesen Tag verletzungsfrei und im Kreise seiner Lieben beendet zu haben. Allein die Möglichkeit dieses wunderbare Hobby ausüben zu können, macht sehr deutlich wie gut es einem doch geht und ruft große Dankbarkeit in mir hervor .

Hier die Ergebnisse:

http://www.1000km-hockenheim.de/pdf/2011/1000km_Hockenheim/SP_Klasse_4_Ergebnis.pdf

An dieser Stelle bleiben mir nur noch Worte des Dankes:
Dank den Mitstreitern für ein faires und diszipliniertes Rennen.

Dank dem Veranstalter!

Dank an die Suzuki, dass sie diesen Marathon ohne Mühen und zuverlässig abgespult hat und mir dabei verdeutlichte, dass das Bike egal ist. Denn immernoch ist der Reiter für das Ziehen am Kabel verantwortlich!

Dank an Margit für die 1A Betreuung und Versorgung an diesen beiden Tagen. Erst dadurch bleibt diese Veranstaltung als perfekte Veranstaltung in Erinnerung.

Dank an Thomas, der mit seiner ruhigen und zuversichtlichen Art die Suzuki betreute und unseren Teamchef entlastete. So etwas ist nicht selbstverständlich.

Dank an Klaus. Klaus es war mir wirklich eine große Ehre mit Dir in diese Schlacht zu ziehen. Du hast mir verdeutlicht, dass Alter im Kopf stattfindet. Das schreit nach einer Fortsetzung...

Dank auch an Cafe, ohne den das Vorhaben "1000km" nicht möglich gewesen wäre und Dank dafür sich selbstlos von der ersten Minuten an in den Dienst des Teams gestellt zu haben. Dank auch für die permante psychologische Aufbauarbeit und den unbeirrbaren Glauben in meine Person. Und übrigens, das Mopped war vom feinsten vorbereitet. Ich wünsche Dir weiterhin Gute Besserung, so dass auch Du bald wieder Gas geben kannst.

Dank an meine Eltern, dass sie einfach da waren und die Daumen gedrückt haben.

Abschließend gilt der Dank meiner Franzi. Sie hat halt doch Benzin im Blut! In einer wirklich nicht einfachen Situation hat sie mich in meinen Spinnereien unterstützt, Mehrbelastung auf sich genommen und mir damit die Erfüllung eines großen Wunsches ermöglicht. Nichts auf dieser Erde kann meinen tiefen Dank zum Ausdruck bringen.


Endlich, die Saison 2011 hat begonnen...

Die Seite geht an den Start

Der Fahrer: jung und unerfahren
Das Bike: Ducati 1098
Das Team: Ein Haufen cooler Typen
Der Teamchef: Die weltbeste Ehefrau
Das Saisonziel: Schnell werden!
Das Saisonmotto: "Gnade ist ausverkauft!"

Wir schreiben den 05.05.2011.
Von nun an möchte ich hier zentral über meine im Hobbymotorradrennsport gemachten Erfahrungen berichten.

Viel Spass beim Lesen

696 Racing aka Dr. House