Samstag, 15. November 2014

Ein bisl im Regen spielen...

... war am 06.07.2014 dem zweiten Lauf des diesjährigen RL-Cup auf dem Nürburgring angesagt.
Zugegeben, auch wenn es viele erfreuliche Team-Highlights dieses Jahr gab, so war dieser eine Turn an diesem Tag mein ganz spezielles und vorallem persönliches Highlight.
Nach ca. 3/4 des Rennens lagen wir auf einem guten 18.Platz. Weitere Platzierungsverbesserungen waren nur unter Mithilfe der Konkurrenz in Aussicht. Als Marc zu seinem 2. Turn raus ist, wurden bedingt durch eine trügerische Wolkendecke am Himmelszelt Regenreifen auf meine Ducati aufgezogen. Ca. 15 Minuten später sollte sich diese Entscheidung als goldrichtig erweisen, denn die ersten Tropfen fielen vom Himmel. Also war Playtime angesagt. Auf dem Asphaltband dann unterwegs regnete es zwischenzeitlich so stark, dass ich mit einem Rennabbruch rechnete. Aber dem war Gott sei Dank nicht so. Zu meiner Verwunderung trocknete es sogar noch in meinem Turn fast komplett ab. Wieder in der Box angekommen nach fast 50 Minuten auf der Strecke konnte ich an Markus auf Position sechs liegend übergeben. Zu diesem Zeit war die Strecke wieder weitestgehend abgetrocknet. Mit zeitlichem Abstand betrachtet, hat uns das Schicksal da astrein in die Karten gespielt. Schließlich kam ein für alle Beteiligten sehr zufriedenstellender achter Platz und ein Pokal heraus.
Klingt doof, aber ich hätte mir in der zurückliegenden Saison mehr Regen gewünscht.

Viel Spaß beim Zuschauen!
Die Kommentare sind natürlich nicht ernst zu nehmen...  ;-)



Was ich damals noch nicht wusste,ist der Umstand, dass es mein letztes Rennen mit "Francesca" war. Francesca ist nun in sehr guten Händen und wird artgerecht bewegt. Ich hatte viel Spaß mit der Panigale, schon allein deshalb weil es ein a) sehr zuverlässiges Motorrad war und b) meinem Fahrstil sehr entgegenkam.

Francesca, Danke für die schöne Zeit!


Für 2015 kann ich schon mal ankündigen, dass wir erneut angreifen und die kleine Erfolgsgeschichte des Teams konsequent weiterschreiben werden. Hier hat sich etwas gefunden, dass zusammengehört und von zwei Sachen maßgeblich geprägt ist:

Die Leidenschaft für den Motorradrennsport und dem Willen stetig besser zu werden.

Mehr Informationen werden in den nächsten Tagen bekannt gegeben...













Sonntag, 5. Oktober 2014

8h - und ein schönes Saisonende

Wenn man mal eine Phase hat, in der kreativ gar nix geht, springen die Freunde glücklicherweise ein. Zugegeben, in den letzten Monaten war es sehr ruhig hier, das soll sich nun aber ändern.
Um die Saison 2014 aufzuarbeiten, beginnen wir mit dem letzten Rennen. Wir, das sind zukünftig mein sehr guter Freund und Rennstrecken-Buddy Andi und ich. Die folgenden Zeilen wurden deshalb auch von Andi geschrieben und wie ich finde sind diese kurzweilig  und äußerst unterhaltsam.
Aber lest selbst:




Ein Hesse, ein Pfälzer und ein Saarländer… was wie fast jeder gute Witz beginnt ist die die Besetzung des XERXES Racing Team (X.R.T.) für das 8h Abschlussrennen des Reinoldus Langstrecken-Cup 2014 (www.rl-cup.de).
Zum diesjährigen Abschluss des RL-Cup hat sich die Organisation des Dortmunder Motorsport Club etwas besonderes einfallen lassen, statt der üblichen und geschätzten 6h Rennen am Sonntag fand in diesem Jahr ein 8h Rennen an einem Samstag statt. Dies locke neben dem regulären Startfeld zusätzlich viele starke Teilnehmer an. Kurz vor Meldeschluss war die Maximal-Teilnehmerzahl von 73 Teams erreicht. Ein Wahnsinns-Teilnehmerfeld gab ich in der Startaufstellung die Ehre.

Aber erst einmal der Reihe nach.
Nachdem wir uns bereits am Freitag Abend alle zusammen gefunden hatten, die Box bezogen, die technische Abnahme vollzogen und die Reifen mit heißen Socken bestückt hatten, ging es nach einem anschließenden kurzen Team-Umtrunk ins Bett, um fit zu sein für den nächsten Tag.

Miep miep miep… der Wecker sagt 06:45 Uhr…. Für 08:00 Uhr ist das erste Training angesetzt, zeit zum aufstehen und der Nürburgring begrüßt uns mit dem was er neben atemberaubenden Rennen am besten kann. Usselig, kalt und nass sein. Ich wäre am liebsten liegen geblieben aber da ein freundliches Teammitglied die Kabeltrommel unter Wasser setze und somit der Heizlüfter zum Schweigen gebracht wurde, blieb mir nichts anders übrig als mäßig gut gelaunt aus dem Schlafsack zu krabbeln.
Guten morgen Nürburgring! Das Fahrerlager erstreckte sich endlos, man konnte weder bis zum einen, noch zum anderen Ende sehen, dem Nebel sei dank.


So ähnlich verlief dann auch das freie Training, das zeitgleich als Quali diente. Nach kurzer Team Besprechung bei heißem Kaffee haben wir beschlossen gemeinsam nichts zu riskieren. Für später war besseres Wetter vorhergesagt. Deshalb absolvierten wir nur eine einzige, verhaltene Wertungsrunde, um uns zu qualifizieren. Da man ein Langstreckenrennen weder in der ersten Runde, noch in der ersten Stunde gewinnen kann, brachte uns auch der 70. Startplatz nicht aus der Ruhe.
Ein kurzer Blick in die Zeitentabelle zeigte aber schnell, andere Teams gingen auch auf Nummer sicher.


Anschließend wurde der auf 10:00 Uhr angesetzte Start seitens der Organisation, wegen immer dichter werdenden Nebels verschoben, was absolut richtig war.
So ist das halt beim Outdoorsport.
Leider verkürzte sich dadurch auch die Gesamtlänge des Rennens da die Ziel-Zeit um 18:00 Uhr felsenfest stand.

10:30 Uhr, der Nebel war fast vollständig  verzogen, die Strecke fast trocken, die Boxengasse öffnete zum Vorstart.
Das ein oder andere Team brachte zwar ein paar Kg Kies mit in die Startaufstellung, der von den Helfern erst aus der Verkleidung geschaufelt werden musste aber um 10:45 waren alle bereit. Let's Race!

Sagenhafter Anblick!
73 Bikes plus deren Jockeys die nach dem Start auf die erste kurve, auf einer noch immer nicht ganz trockenen Strecke, zu stürmten ist ein Bild, das sieht man nicht alle Tage. Wir wollten es ruhig angehen lassen. Markus, unser Saarländer, fuhr als besonnenster im Team folgerichtig den Start auf seiner ZX10r und machte seine Sache außerordentlich gut. Ohne Probleme absolvierte er seinen ersten Turn und  machte reichlich Plätze gut. Am Ende seines ersten Turns übergab er nach über 50 min an Rüdiger, die Pfälzer Heißdüse,
Da an diesem Tag das Transponder Wechseln etwas länger dauerte, da sich einige Teams über die Befestigungsmethoden anderer Teams (Transponderhalter vs. Klettband) offiziell beschwerten  und einen unlauteren Wettbewerbsvorteil galaktischen Ausmaßes sahen, dauerte der Transponderwechsel mit Transponderhalter in diesem Rennen ungewöhnlich lange. Die Zeit nutze Markus perfekt und gab Rüdiger während des Stopps noch 2-3 Tipps zu Gefahrenstellen auf der Strecke mit.


Rüdiger spulte seinen Turn gewohnt schnell und zuverlässig ab und übergab weiter an Marc, der völlig schmerzfrei seine erst 3 km alte Kawasaki ZX10R aus der Boxengasse schoss.  Frei nach dem Motto, aus der Kiste, auf die Piste!


Turn um Turn vergingen ohne unplanmäßige Zwischenfälle für unser Team. Die Boxenmannschaft und vor allem das Team an der Boxenmauer rund um Patrick und Michael arbeiten gewohnt sehr schnell, aufmerksam und zuverlässig. Die Fahrer lieferten konstant schnelle und gleichmäßige Runden. Das XERXES Racing Team arbeitete sich Position um Position nach vorne und war bei Rennhalbzeit auf einer 32. Position angekommen.

Ca. 2 Stunden vor Schluss witterten wir unsere Chance auf ein Ergebnis in den Top 20. Die Boxenstrategie schien nahezu perfekt zu passen und die Rundenzeiten bewegten sich weiterhin zwischen 2:11 und 2:13. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir noch den 25. Platz inne aber die Teams direkt vor uns konnten die Zeiten nicht mehr konstant mit gehen uns so holten wir Sekunde um Sekunde auf. Die Spannung stieg. Markus der seinen 3. und letzten Turn erfolgreich hinter sich brachte übergab an Rüdiger… noch 1:30h bis ins Ziel. Rüdiger holte auf seiner S1000rr weiter auf und holte aus sich alles heraus. Wir hatten flexibles Fenster von ca. 10 Min für den Boxenstopp. Rüdigers Rundenzeiten beobachtete das Boxenteam genau um bei einbrechenden Zeiten direkt reagieren zu können. Nun war die Spannung am Höhepunkt und unser Ziel war Platz 20!
Ca. 50 min vor Schluss ließen Rüdigers Zeiten minimal nach aber wir waren im Fenster und das Team beschloss Rüdiger rein zu holen. Völlig im Tunnel übersah er anscheinend das erste Signal, reagierte erst auf das zweite und sollte dann eigentlich noch eine Runde vervollständigen um in der nächsten in die Box zu kommen. Marc war bereit für seinen letzten Turn und hatte den Murmelschoner bereits auf. Rüdiger tauchte aber plötzlich schon in der direkt nächsten Runde am Ende der Boxengasse auf, Blitzschnell reagierte das Team, schob Marc aus der box und schickte ihn ab ins Rennen.
Rüdigers Schaltgestänge hatte ich gelöst und stellte im Abschnitt Hatzenbach den Dienst ein. Glück im Unglück. Wir hatten nur wenige Sekunden verloren und Marc hetzte dem Feld wieder hinterher.
Marc gab alles und fuhr in seinem letzten Turn noch seine sowohl persönlich schnellste, als auch die schnellste Runde des ganzen Teams. 2 Runden vor Schluss schob er sich vor das zu diesem Zeitpunkt auf Platz 20 platzierte Team. Geschafft!! Nun nur noch ins Ziel...
Auch das Gelang und alle im Team waren mit der Leistung sehr glücklich uns zufrieden.
Bei diesem starken Teilnehmerfeld den das 8h Rennen anzog hätten wir nicht unbedingt mit einem Platz unter den Top 20 gerechnet.

Das traditionelle  Finisher-Bier beim RL-Cup ließen sich alle Fahrer und Team-Member schmecken. Das gesagte Team war hocherfreut über die sehr gute und konstante Leistung an diesem Tag.
Vor allem konnten wir wieder sehen das zu einem erfolgreichen Langstreckenrennen nicht nur mit Marc, Rüdiger und Markus 3 schnelle Fahrer sondern auch ein gutes und eingespieltes Team rund um Michael, Patrick, Sascha, Wolfgang und Andi braucht.


Zudem ist temporäre Unterstützung wie an diesem Tag durch Jürgen und Julia immer willkommen.

Darauf wollen wir 2015 weiter aufbauen… ein Hesse, ein Pfälzer und ein Saarländer...


Ein geiles Team

Samstag, 26. April 2014

Mille Grazie Massimo Tamburini - Eine Reise zurück in die Jugend

Eine zeitlose Stilikone
Am Ende war es dann doch wie eine kleine Zeitreise. Bereichernd und erfüllend war die diesjährige Teilnahme an den 1000km von Hockenheim mit unserer Ducati 998, unserer Julietta . Mir so nicht mit dieser Tragweite bewusst gewesen, aber mit der Ducati 916er Baureihe hat Massimo Tamburini nicht nur einen Meilenstein im Motorradbau zur Welt gebracht, nein nicht nur das, er und das Motorrad waren Teil meiner Jugend und sicherlich auch maßgeblich an der Prägung meiner "Benzinkrankheit" beteiligt. Umso trauriger, dass sein Tod das verstärkt ins Bewusstsein rücken musste. 
Es war an einem Sommertag im Jahre 1997 und ich war zarte 17. Ich hatte Ferien und war mit meiner erst kürzlich erstandenen aprilia RS 125 stadtauswärts unterwegs. Kurz vor Ortsausgang musste ich noch einmal an einer Ampel anhalten. Das Gute daran war, dass ich die Poleposition hatte und ganz vorne stand. Plötzlich donnerte es. Mein Blick ging nach oben. Doch da war keine Gewitterwolke zu sehen. Das Kinn absenkend, sah ich im Augenwinkel etwas Rotes links neben mir stehen. Ich schaute genauer hin. Es war eine Ducati 916 SPS pilotiert von unserem stadtbekannten Rennfahrer Sven Seidel (leider verstarb Sven Seidel 1998 bei einem Verkehrsunfall). Sven grinste mich an, erhöhte die Drehzahl der Duc spürbar, bückte sich über den Tank und ließ mit dem Umschalten der Ampel auf grün die Kupplung schnalzen und flog auf dem Hinterrad davon. Das hat zweifelsohne geprägt. So eine Ducati war schon damals ein Traum, ein zu erreichendes Ziel!
Dass ich damit, nicht ganz 17 Jahre später, an den 1000km von Hockenheim teilnehmen werde, war im Jahr 1997 unvorstellbar. Noch unvorstellbarer war aber auch, dass man im Jahr 2014 mit dieser Baureihe von Youngtimern spricht.
Generationswechsel
Sei es drum, mit den diesjährigen 1000km von Hockenheim sollte also ein ganz spezieller Wunsch in Erfüllung gehen. Maßgeblichen Anteil daran hatte auch wie sonst der übliche Verdächtige. Cafe, nahm er sich doch über den Winter die Zeit und baute uns, Marc Brodesser, Rainer Kopp und mir ein aus Restteilen schönes und zeitloses Motorrad. Leider hatten wir schon nach dem ersten Roll-Out im März den ersten Verlust zu verzeichnen. Marc stürzte mit seiner Suzuki, brach sich einen Brustwirbel und bekam vom Arzt eine dreimonatige Pause verschrieben. Leider! Glück im Unglück hatten wir mit unserem Ersatzfahrer Thomas Hemmerling, der menschlich und fahrerisch ebenfalls bestens ins Team passte.
Die Erstnutzung des WC´s am Morgen muss erst ausdiskutiert werden. ;-)
Beim "Pressetermin"
So ging es also "well prepared" nach Hockenheim, um mit unserer Julietta die 1000km unter die Räder zu nehmen. Dass mit unserer 130 PS 998 keine Bäume auszureißen waren, wurde angesichts der anderen Motorräder bei der technischen Abnahme spätestens mehr als deutlich. Scheiß drauf! Ankommen war das Ziel und dabei maximalen Spaß haben (und ggf. das ein oder andere Motorrad im Motodrom ärgern). Letzteres kann mit breitem Grinsen bestätigt werden. Auf der Bremse und ums Eck war unsere Julietta nicht leicht zu knacken. Da es Rainers letztes offizielles Rennen war, bekam er den Vortritt beim Start. 

Heiß wie Frittenfett unser Rainer
Durch den Verkehr muss man erstmal durchkommen!
Eine gute Entscheidung, da er uns von Platz 54 auf Position 41 fuhr und sich in den ersten turbulenten Runden aus allen Gefechten raushielt. Mit Rundenzeiten zwischen 1:52 (ja, das ist noch mit der alten Dame möglich) und 1:57 fuhren wir recht konstant unsere Turns. Naturgemäß warfen uns die Boxenstopps als 1-Motorrad-Team in den Platzierungen mit zunehmender Renndauer immer weiter nach hinten. Am Ende blieb in der Gesamtwertung Platz 54 und in der Klassenwertung Platz 11 auf dem Papier der Rennleitung stehen. Klingt unglaublich, aber wir waren sehr zufrieden damit. Im Wissen, dass bessere Platzierungen mit einer anderen Boxenstrategie möglich gewesen wären, bleiben die 1000km von Hockenheim 2014 äußerst positiv in Erinnerung. Entscheidenden Anteil daran hatte einfach das Team. Das Team hat große Freude bereitet, jeder war mit Spaß bei der Sache und alle haben gemeinsam an einem Strang gezogen. Von wegen Individualsport. Ohne das Zusammenwirken aller wäre das Erreichen des Ziels nicht möglich gewesen.

Ein heißer Job - best team ever!
Deshalb möchte ich mich nicht nur bei all unseren Sponsoren von ganzem Herzen bedanken, sondern bei denen, die diesen Tag so hervorragend gemeistert haben:
Cafe, Rainer, Marc, Bernd, Thomas, Andi, Jenny, Michele, Björn, Kimberly, Julian und Kai. Es war mir eine ganz große Ehre mit Euch gemeinsam durch diesen Tag zu gehen. Danke!


Und da wir nun wissen, wie es noch schneller geht, greifen wir 2015 wieder an...


Rainer hat uns eine ganz besondere Erinnerung an diesen Tag gebastelt:

Rainer´s Film - Blockbuster


Zurück zum Ausgangspunkt:
1997 war eine Ducati 916 SPS das technische Aushängeschild von Ducati. Für Geld konnte man aus der Box kaum etwas besseres bekommen. Manifestiert wurde das Ganze durch die unzähligen nationalen aber eben auch internationalen Erfolge dieses Motorrads in dieser Zeit. Wie sehr fortschrittlich dieses Motorrad aber zu damaliger Zeit tatsächlich war, wurde mir erst an Ostern 2014 in Hockenheim bewusst.

Mille grazie Massimo!          

Bis nächstes Jahr...
Mehr über diesen Tag kann auch in der kommenden Ausgabe der Circuit nachgelesen werden.

Donnerstag, 17. April 2014

1000km 2014 -Es ist angerichtet!

In nun wirklich absehbarer Kürze tritt das Team Generation Endurance Racing (G.E.R.) seinen Weg nach Hockenheim an. Ziel ist die erfolgreiche Bezwingung der 1000km Distanz auf unserer G.E.R.- Ducati 998, namentlich auch als "Julietta" bekannt. Hierzu war das Team insbesondere in den letzten Tagen und Stunden besonders fleißig. Die Vorfreude aber auch die Anspannung sind bei jedem regelrecht greifbar.
Mit diesem Gedanken möchten wir aber auch uns im Vorfeld schon mal bei allen Unterstützern und Sponsoren ausdrücklich bedanken. Es ist uns eine Ehre und eine Verpflichtung zugleich mit und für Euch zu fahren. Ohne Euch wäre die Realisierung des Projekts "Generation Endurance Racing (G.E.R.) - Nichts dem Zufall überlassen!", das bei absolut NULL begonnen hat, erst überhaupt nicht möglich gewesen.

Unser ganzer Dank gilt deshalb:
www.Goede-Motorsport.de
www.Motorradteile-Bursig.de
www.Starlane24.de
www.Xerxes-tools.de
www.Deussen-engines.de
www.Heisse-Socken.de auch bekannt unter HSR Reifenwärmer
www.Circuit-Magazin.de Das Fachmagazin für den ambitionierten Hobbyracer
www.foerstermotorradtechnik.de MRP - Intelligentes Tuning für ihr Motorrad
www.Cetoni-Superbike.com
www.Polo-Motorrad.de Polo-Shop in Saarbrücken
www.RK-Racing.de
www.Mikas-MC.de
Das Pfalzwerk

So, auf geht´s! Rennstart ist am Samstag, 19.04.2014, um 11.30 Uhr. Wir sind mit dem vermutlich ältesten Motorrad im Starterfeld in Box 9 anzutreffen und freuen uns rießig auf Euren Besuch und Eure mentale Unterstützung.

Zur Einstimmung hier nochmal unseren Trailer:


Da auch reichlich Rahmenprogramm vorhanden ist, sollte für jung und alt, sowie Männlein und Weiblein etwas geboten sein.



Beste Grüße und besten Dank


Euer
Generation Endurance Racing (G.E.R.) Team #436




Montag, 31. März 2014

Frühlingserwachen

Mit den angenehmen Außentemperaturen in den letzten Tagen hat der Frühling nun definitiv seinen Start gefunden. Auch die eigene Motorsportsaison 2014 ist spätestens mit dem 23.03.2014 in vollem Gange. Grund genug mal wieder einige Updates an den Mann und die Frau zu bringen.

XERXES Racing im Team (X.R.T.) im RL-Cup 2014:
Hier laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Nennungen und Anmeldungen sind gemacht, so dass "nur noch" Francesca fertiggesttelt werden muss. Marc Hacker war schon sehr fleißig und hat aus dem Entwurf fürs Team-Design Fakten geschaffen. Dies ist ihm sehr gut gelungen, so dass unseres X.R.T. Motorräder sicherlich auf der Rennstrecke unübersehbar sind.


Fließig war ich auch ein bißchen, zumindest habe ich meinen neuen Helm dem Team-Design schon angepasst. ;-)


Das XERXES Racing Team wird am 01.05.2014 im Rahmen des DLC erstmalig zusammen an den Start gehen und den DLC-Meisterschaftslauf für sich als Test- und Vorbereitungslauf auf den RL-Cup nutzen.


Generation Endurance Racing (G.E.R.) Team:
Selten habe ich es erlebt, dass etwas so planmäßig wie dieses Projekt verläuft.
Wie beabsichtigt wurde unsere G.E.R.-Ducati fristgerecht fertiggestellt und konnte dem interessierten Publikum auf der Intermoto in Saarbrücken am 15. und 16.03.2014 am Stand der Circuit vorgestellt werden. Auch da wurden wir in unserem Vorhaben bestätigt, denn das Interesse gerade an einem nicht brandaktuellen Superbike ist uneingeschränkt vorhanden. In den vielen unzähligen Gesprächen mit Besuchern der Messe wurde deutlich, dass der Markt unverändert nach Charakter-Bikes mit Kultfaktor regelrecht schreit.


Auch mit Stand heute ist es immernoch sehr beeindruckend wieviel Unterstützung dieses Projekt erfährt.
Gerade heute hat uns von der Firma Starlane & RLC Racing Germany ein krachneuer Starlane Stealth GPS-3X "Data"-Laptimer erreicht. Spätestens nach den 1000km von Hockenheim wird an dieser Stelle ein umfassenderes Feedback zur Funktion des Laptimers gegeben. Der erste Eindruck ist schonmal mehr als vielversprechend. Das Gerät ist wertig verabeitet und die Betriebsanleitung kann jeder Mensch verstehen. Auch die online-verfügbare Datarecording-Software ist leicht zu bedienen und verspricht viele neue Erkenntnisse übers eigene Fahren.
Nochmal auch auf diesem Wege bedanken wir uns recht herzlich für die Unterstützung unseres Vorhabens bei Andreas Engel von Starlane & RLC Racing Germany.


Wer nicht bis zu unseren Erfahrungen mit dem Laptimer warten will, kann sich auch hier zu den Produkten von Starlane informieren:

www.starlane24.de
www.starlane-shop.de

Das Roll-Out:
Am 23.03.2014 war es dann endlich soweit. Unsere Julietta (Name für die 1000km-998) durfte nach den vielen Fleiß-Stunden von Cafe erstmalig in ihr natürliches Umfeld entlassen werden.

Kurz vorm ersten Ausritt
Mit dem Ziel zu prüfen, ob alles so funktioniert wie es soll, ging es bei brauchbaren Temperaturen nach Hockenheim. Bei allen im Team war vor den ersten Runden eine gewisse Aufregung und Anspannung zu spüren. Diese nahm allerdings ab, als feststand, dass das Motorrad beim ersten Wurf schon richtig gut gelungen ist und es nun nur noch "Kleinigkeiten" sind, die verändert werden müssen. Leidtragender wie immer ist Cafe, so dass nach diesem wertvollen Trainingstag Julietta ins heimische Saarland mit einer Menge an Aufgaben auf der to-do-List gebracht wurde. Davor sorgte unser ältesteter und erfahrenster Fahrer noch für die Feinabstimmung des Motors und der Gabel bei sich in den Hallen von www.RK-Racing.de .
Auch Rainer gilt unser Dank, hat er ebenfalls schon viele Stunden in unsere Langstrecken-Ducati investiert.
Zusammengefasst blicken wir sehr zuversichtlich diesem Großvorhaben entgegen. Schon jetzt bringen sich alle nach ihren Mitteln und Möglichkeiten ein und auch die Stimmung in unserem zusammengewürfelten (nicht nur das Motorrad) Team ist bestens.
Abschließend ein paar Impressionen vom ersten Roll-Out:
Chef bei der Arbeit
"The Riders"
Das Team beim Staunen
Zum Niederknien - Gelebte Leidenschaft
Der Jüngling hatte auch reichlich Spass und war recht fix unterwegs
Der alte Mann kann es noch!
"So geht das also mit dem Tanken!"
Zu viel GTA gezockt - "Ey Mann, ich will Dein Mopped!"
Also, auch auf diesem Kanal werden wir Euch über die aktuellen Entwicklungen sowohl für die Teilnahme an den 1000km von Hockenheim als auch über die im RL-Cup informieren.
Kleiner Tipp zum Schluss:
Seht zu, dass Ihr Euch die aktuelle Ausgabe der Circuit besorgt. Nicht nur weil ein sechs-seitiger Bericht über unser Vorhaben sich darin wiederfindet, sondern auch weil es die Pflichtlektüre für den ambitionierten Hobbyracer ist!








Montag, 24. Februar 2014

+++ Neues Jahr +++ Neues Glück +++

Frei nach Konrad Adenauer und damit bezugnehmend zu meinem letzten Eintrag schreibe ich hier an dieser Stelle einfach mal: "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern!"
Im richtigen Zusammenhang bedeutet das, dass für das Jahr 2014 die erhoffte berufliche Entlastung absehbar ist und somit zukünftig sich mehr Zeit für Familie und Hobby abzeichnet.

Aus diesem Grund liefen in den letzten Wochen im Hintergrund die Vorbereitungen für die Saison mehr denn je. Deshalb ist es nun die erklärte Absicht, Euch mal auf den aktuellen Stand der Dinge zu bringen.

+++ 1000km von Hockenheim - Starkes Team inmitten eines starken Starterfeldes +++
Nach 2011 ist in diesem Jahr meine zweite Teilnahme bei den 1000km von Hockenheim geplant. Zusammen mit Marc Brodesser und Rainer Kopp werde ich in der Endurance Klasse auf der Stil-Ikone Ducati 998 an den Start gehen (irgendwie passend unser Teamname: Generation Endurance Racing - Team).
 Diese befindet sich seit Dezember 2013 im Aufbau und wartet nun darauf am 23.03.2014 in Hockenheim zum ersten Test Asphalt unter die Räder zu nehmen. Besonderheit bei diesem Vorhaben ist die Tatsache, dass über unser Engagement in zwei Ausgaben der Circuit berichtet wird.

+++ RL-Cup 2014 - Ich bin ein Wiederholungstäter +++
Für das XERXES Racing Team (X.R.T.) werde ich mit Marc Hacker und Markus Rein dieses Jahr den RL-Cup des Dortmunder Motorsport Clubs bestreiten. Planungen stehen, Motivation ist hoch und ein konkretes Ziel haben wir auch vor Augen. Sollte also einer erfolgreichen Bewältigung dieser schönen Rennserie nichts im Wege stehen. Natürlich wird auch darüber in den nächsten Wochen vermehrt auf diesem Wege berichtet.
Teamdesign für den RL-Cup
+++ Deussen Engines - Immer eine Reise wert +++
Es geht auch mit Project 696 langsam aber sicher weiter. Anfang des Jahres erreichte uns die hoch exklusive STEX-Auspuffanlage für die 1199. Nur folgerichtig war damit die Abstimmung bei Daniel Deussen von Deussen Engines. Neben der Installation eines Blippers wurde dort die zylinderselektive Abstimmung der Ducati vorgenommen. Im Vergleich zur Serie ist das Ergebnis mehr als nur beeindruckend. Daniel Deussen wurde seinem vorauseilenden Ruf voll gerecht und hat richtig gute Arbeit geleistet. Naturgemäß ist die Vorfreude rießig aufs erste dahin Bollern mit "Francesca". Für alle die mehr aus ihrem Motorrad rausholen wollen, sollte Deussen Engines die erste Adresse sein. Ich vergebe ihm das Prädikat "strictly recommended".

Ich fasse zusammen:
Es gibt zu viele Änderung und Neuigkeiten um alle im einzelnen hier und jetzt aufzuführen. Nach und nach wird dies im Laufe der Saison erfolgen.
Freudig halten wir fest, dass man sich übder das Ende Gedanken machen kann, wenn es soweit ist. Passion bleibt eben Passion!
Wir freuen uns auf die Saison 2014!